FSV-Kloppenheim e.V. Abt. Fussball

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WIR SIND DIE OLDIES VOM FSV!!!!



 

Spielplan 2019

Mi, 27.03 um 19.30Uhr gg. Massenheim (A)

Mi, 10.04 um 19:30Uhr gg. Wöllstadt (H)

Do, 02.05 um 19:30Uhr gg. Groß-Karben (A)

Mi, 08.05 um 20:00Uhr gg. Rodheim (A)

Mi, 22.05 um 19:30Uhr gg. Ober Rosbach (H)

Mi, 12.06 um 19.30Uhr gg. Rodheim (H)

Mi, 21.08 um 19:30Uhr gg. Kalbach (H)

Mi, 28.08 um 19:30Uhr gg. Massenheim (H)

Mi, 11.09 um 19:30Uhr gg. Wöllstadt (A)

Mi, 18.09 um 19:30Uhr gg. Ober-Rosbach (A)

Mi, 16.10 um 19:30Uhr gg. Groß-Karben (H)

Mi, 06.11 um 19:30Uhr gg. Kalbach (A)


(A) - Auswärtsspiel

(H) - Heimspiel

 

SPIELBERICHTE 2019:

28.10.2019     SF Friedrichsdorf – FSV   2:2  (1:1)

Wieder ein Auswärtsspiel … wieder Kunstrasen … wieder ein Unentschieden !

Nach dem 3:3 in Massenheim ging es nun zu den Sportfreunden Friedrichsdorf. Diese machten ihrem Namen „Sportfreunde“ wieder einmal alle Ehre und wenn man den Abend unter ein Motto zu stellen hätte, so wäre er sicher unter GASTFREUNDSCHAFT gut aufgehoben. Doch dazu später …

Mit einer wahren „Rumpftruppe“ reisten wir am Montagabend (sie haben nur montags den Platz, da sie sich diesen mit dem benachbarten FSV Friedrichsdorf teilen) bei den Sportfreunden an. Gerade einmal zehn wackere Recken waren aus unserem Kader nach einer Flut von Absagen übrig geblieben, wobei wir uns freuten, Simon wieder im Team begrüßen zu dürfen. Mit Sasan, Höcki, Stepi, Heino, Berni, Nez, Sven, Delzepich, Salzi und Paul fehlte beinahe eine komplette Mannschaft !

Zunächst einigte man sich deshalb darauf, das Spiel mit 9 gegen 9 von 16er zu 16er auszutragen. Die mobilen Trainingstore waren bereits auf dem Platz postiert, als der Vorschlag der Sportfreunde kam, uns – aufgrund ihrer Mannschaftsstärke von 15 Spielern – zwei Mann auszuleihen, um doch auf dem Großfeld spielen zu können. Gastfreundschaft eben !!!  :-)  Ach ja:  und wenn man beim Friedrichsdorfer Kunstrasen von „Großfeld“ spricht, dann meint man auch GROßFELD !  Der Platz ist riesig und von vorn herein steht fest, dass das Spiel auch eine anständige Konditionseinheit beinhalten wird...  ;-)

Also ging es mit den beiden jungen – für die AH eigentlich zu jungen – Gastspielern Karim und Sebastian in die Partie. Püppi nahm zunächst auf eigenen Wunsch auf der Bank Platz. Sebastian bauten wir in der Abwehr neben Sasch und Steve ein und Karim agierte mit Mülli, Heady, Wulle und Andi im Mittelfeld. Hoppel und Simon bildeten die Doppelspitze und Schiene komplettierte im Tor die Startelf.

Munter ging es bei leichtem Nebel los und wir kamen – auch mit den beiden Gästen – rasch in einen flüssigen Spielrhythmus, ließen den Ball gut und kontrolliert in unseren Reihen zirkulieren und verschafften uns sogar eine leichte Feldüberlegenheit, die sich in einige gute Angriffe auswirkte – allerdings zunächst noch ohne wirkliche Torgefahr. In einer Phase, als wir drei, vier Eckballsituationen für uns erarbeiten konnten, hatte Simon plötzlich die Führung auf der Stirn. Nach einer von Heady von rechts getretenen Ecke verlängerte Künzelinho am kurzen Fünfereck per Kopf und Simons wuchtiger Kopfball krachte (leider nur) ans Quergebälk. Der gegnerische Keeper wäre hier machtlos gewesen.

Aber auch Friedrichsdorf brachte fußballerische Qualität auf den Platz und zwang auch uns immer wieder, richtig gute Defensivarbeit zu verrichten, was auf dem riesigen Platz gerade für unser Mittelfeld eine Menge an Laufarbeit erforderte.

Bei einem weiteren clever von uns aufgebauten Angriff Mitte der ersten Hälfe über die rechte Seite konnte Andi seinen Gegenspieler gekonnt überlaufen und maßgenau in die Box hereingeben, wo Wulle sehenswert und unhaltbar mit rechts abschloss und uns für den bis dahin geleisteten Aufwand endlich belohnen konnte.

Dann aber schrieb das Unheil in puncto Verletzungspech für uns leider weitere Kapitel. Steve brach plötzlich ein Laufspiel mit dem Ball abrupt ab und schnell war zu erkennen, dass es die Wade war, die ihm ein Weiterspielen unmöglich machte. Somit wechselten wir und Püppi übernahm für Steve.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit suchten wir natürlich unsere Chance, das Ergebnis auszubauen, aber der gegnerische Abwehrverband verstand sein Handwerk an diesem Abend ebenfalls. Auch die Versuche, Hoppel mit gezielten Bällen in den Rücken der Abwehr auf die Reise zu schicken, wollten aufgrund von zu ungenauen oder zu strammen Abspielen noch nicht so recht fruchten. Bei einer schnellen Passstafette nach Balleroberung konnte Andi im Strafraum recht gut in Szene gesetzt werden, verpasste aber den Abzug auf´s Tor.

Bei einer kleinen Nachlässigkeit in der Defensive, war Simon zu einem Foulspiel vor unserem Strafraum gezwungen. Der Freistoss wurde quergelegt, fand irgendwie seinen Weg an der Mauer vorbei und landete links unten direkt neben dem Pfosten in den Maschen – unhaltbar für Schiene, der ansonsten in dieser ersten Hälfte alle Bälle auf sein Tor souverän meisterte.

So ging es mit dem Unentschieden in die Halbzeit, in der wir dann den nächsten Rückschlag hinzunehmen hatten. Sasch hatte bereits während dem Spiel über Schmerzen in der Schulter geklagt und diese setzten ihn nun endgültig „Schach Matt“.

Simon wechselte aus der Sturmabteilung auf die Libero-Position, wo er fortan stark die Defensive organisierte und dirigierte. Somit traten wir die zweite Hälfte lediglich mit zehn Mann an, was man die ersten 15 Minuten aber überhaupt nicht merken sollte. Es blieb ein munteres Spiel, bei dem wir auch in Unterzahl mithalten konnten, weil eben auch wirklich toll zusammengespielt und -gekämpft wurde.

Dann ein kurzer Schock:  Gastspieler Sebastian verdrehte sich bei einer Abwehraktion (ohne Fremdeinwirkung) das Knie und es sah im ersten Moment nach einer schwerwiegenden Verletzung aus. (später gab es – Gott sei Dank – Entwarnung). Nun standen wir plötzlich nur noch mit 9 Mann auf dem Feld !  Aber die Sportfreunde wären nicht die Sportfreunde, wenn sie uns nicht auch in dieser Situation aus der Patsche geholfen hätten. So streifte sich ausgerechnet Sebastians Vater Thomas als dritter Gastspieler für den Rest des Spiels unser Trikot über und übernahm nahtlos die Position seines Sohnes in der Abwehr. Gastfreundschaft eben !!!  :-)

Vom Verletzungspech also gebeutelt, kamen wir nun in eine Phase, in der die Beine begannen, müde zu werden und Friedrichsdorf konnte uns etwas mehr unter Druck setzen. Und in dieser Phase mussten wir dann den Rückstand hinnehmen. Flanke von rechts … Abnahme aus zehn, elf Metern … unhaltbar für Schiene … fast ein Abbild unseres ersten Tores von Wulle.

So richtig akzeptieren wollten wir eine Niederlage an diesem Abend allerdings nicht und setzten für die Schlussphase noch einmal ungeahnte Reserven frei. Wir suchten noch DIE eine Chance … den berühmten „Lucky Punch“. Schade, dass ein Treffer von Heady aus einem Strafraumgewühl heraus wegen vermeintlichem Handspiel nicht anerkannt und wenig später ein Foulspiel im 16er (auch an Heady) nicht mit Strafstoß geahndet wurde.

Wir bekamen den Gegner wieder besser in Griff und konnten uns wieder mehr Spielanteile erarbeiten. Genau in diesem Moment ereilte uns der nächste Rückschlag und Andi „Künzelinho“ musste mit massiven Problemen in beiden Oberschenkeln die Segel streichen und das Spiel abbrechen. Es war zum Heulen an diesem Abend !!!  Also ging es mit neun Mann in die Schlussphase und es war klar:  nur noch ein gut umgesetzter Konter würde uns vor der Niederlage retten. Hoppel war gefragt, doch zunächst hinderten zwei leichte Abseitsstellungen und ein gut postierter Libero der Friedrichsdorfer am durchkommen. Zweimal konnte Hoppel sich über halbrechts durchsetzen, konnte die Abschlüsse aber dann in Bedrängnis leider nicht richtig platzieren. Hoppel, der aufgrund der Unterzahl auch noch viele Meter nach hinten mitarbeitete, leitete wenig später selbst den entscheidenden Angriff ein. Nach einer Balleroberung trieb er das Spielgerät mit Tempo in des Gegners Hälfte. In der daraus entstandenen 3 gegen 2 Überzahlsituation passte er im richtigen Moment ans rechte Strafraumeck zu Heady (inzwischen nur noch auf dem berühmten „Zahnfleisch“ unterwegs), der – zu mürbe für einen eigenen Abschluss – quer durch den 16er auf den mitgelaufenen Gastspieler Karim legte, der wiederum blitzsauber zum erlösenden Unentschieden einnetzte. Unmittelbar danach pfiff der Schiedsrichter die Partie ab und die Freude im FSV-Lager war groß. Fühlte sich das Unentschieden eine Woche zuvor in Massenheim noch wie eine Niederlage an, war das Remis diesmal ein gefühlter Sieg.

Nachdem man sich auf dem Feld freundschaftlich unter die Brause verabschiedet hatte, traf sich der Großteil der Kicker aus beiden Lagern anschließend noch zum gemeinsamen Schoppen in der Vereinskneipe der Sportfreunde. Auch hier wussten die Gastgeber am Ende zu überraschen, indem sie – als es ans Zahlen ging – die Kloppenheimer Snacks und Drinks einfach auf ihren Deckel übernahmen !  Gastfreundschaft eben !!!  :-)

DAS schreit natürlich nach „Vergeltung“ und so verabschiedeten wir uns in aller Freundschaft und freuen uns auf das nächste Aufeinandertreffen mit den Sportfreunden aus Friedrichsdorf. Danke noch einmal an die Gastspieler Karim, Sebastian (Gute Besserung !!!) und Thomas und an die gesamte AH-Riege der Sportfreunde für den super Abend !

20.06. - 23.06.2019  Fronleichnamsausflug nach Göttelfingen (Schwarzwald)

Auch in diesem Jahr setzten wir eine 1981 gestartete, sehr schöne Tradition unserer Vorgänger und UR-Väter der Kloppenheimer Alten Herren fort und starteten den 39. AH-Zeltausflug, der uns dieses Mal nach Göttelfingen im schönen Schwarzwald führen sollte.
Wie in den vergangenen Jahren startete unsere Mission bereits am frühen Mittwoch Abend mit dem Verladen von Zelten, Liegen, Kühlschränken, Zapfanlage und sonstiger Verpflegung in die beiden von den Firmen Polygonvatro und Rafael Martinez zur Verfügung gestellten Busse. Aufgrund jahrelanger Erfahrung ging das Primborium schnell und routiniert von der Hand, so dass wir uns langsam dem gemütlichen Teil des Abends widmen konnten. Da unser Knobelgott a.D. (Schmusi) am Verladetag Geburtstag hatte, ließ er es sich nicht nehmen die gesamte Truppe auf Brötchen mit Frikadellen einzuladen, die natürlich mit dem einen oder anderen isotonischen Getränk runtergespült werden mussten. Auch der eine oder andere verhinderte Teilnehmer wie unser Alterspräsident Reiner Zahradnik, unser verletzt ausgefallener Hüne Simon Wolf oder der etatmäßige Fahrer des legendären Spaßautos Matthias "Delzepisch" Presl (bei dem an diesem Wochenende die Titelverteidigung seines letztjährigen Deutschen-Meister-Titels im Kegeln anstand - leider ohne Erfolg da ihm wohl der nötige Biss fehlte), ließ es sich nicht nehmen uns zu verabschieden, wobei allen Beteiligten beim Erzählen von Anekdoten aus vergangenen Ausflügen bereits deutlich die Vorfreude anzumerken war, während andere noch Schrauben aus ihren Hinterreifen entfernen mussten.
Aufgrund der dieses Jahr etwas kürzeren Anreise sammelten wir uns erst um 7:15 Uhr zur Abreise am altehrwürdigen Kloppenheimer Hang, um die Autos zu füllen und um 7:30 Uhr loszufahren, während die beiden Verpflegungsbusse mit Matthias "Schiene" Stieber und Thomas "Stepi" Stepina, sowie Torsten "Coachi" Miska und Alex "Uthi" Uth bereits auf dem Weg waren.
Aufgrund von Fahrerwechseln wurden einige Autos umstrukturiert, wovon das Auto der Altvorderen um unsere beiden Vollblut-Effzehler (auch Geißböcke genannt) Peter Gareis (Fahrer), Reinhard Schwertner, sowie ihre Insassen Jürgen "Aldo" Altmann und Karl Heinz "Kalle" Kehl (der ausnahmsweise mal nicht vergessen wurde) nicht berührt war. Das von Markus "Wulle" Wolf gesteuerte Wöllschter Auto um Andreas "Andi" Künzel bekam mit Paul "Paule" Arnold und Anton "Toni" Siebert zwei Neufahrer an Board, während Hoppel mit frisch gewechslten Reifen mit Peter Kus und Sascha Marscheck zwei gesellige und trinkfeste Mitfahrer zugeteilt bekam. Im Auto von unserem Controller Uwe "G." Gessner versammelte sich mit den Bänkern Stefan "Püppi" Wedel und Heino Batram die geballte Finanzkompetenz. Natürlich war das alteingesessene Spaßauto um Wolfgang "Schmusi" Schmutzer, Mathias "Heady" Weber und Sasan Aarabi wieder vereint, auch wenn Sie dieses Jahr mit Stefan "Höcki" Höck einen neuen Fahrer bekamen, der die Meßlatte für die Rückkehr seines Vorgängers sehr hochgelegt hat. Aber auch Höcki musste feststellen, das man im Spaßauto zwar viel Spaß hat, aber aufgrund des hohen Bierkonsums der Mitfahrer auch die eine oder andere Pause einlegen muss, zumal dieses Jahr aufgrund der verkürzten Fahrt schneller getrunken werden musste. So kam es wie es kommen musste und die Protagonisten kamen später als der Rest am Zeltplatz an, so daß die Zeltstadt schon errichtet war, was beim einen oder anderen für leichten Unmut gesorgt hat, auch wenn die Herren glaubhaft versichern konnten, das sie nicht mit Absicht zu spät kamen, zumal man mit dem Aufbau ja hätte warten können bis alle da sind.
Nachdem sich alle wohnlich eingerichtet und in den gemütlichen Bieranzug geschält hatten, konnte der Spaß beginnen. Die mitgebrachten Stühle waren entweder aufgeklappt oder durch schnelles Rennen aufgeblasen und die urigen Holzbänke an unserem wirklich idyllisch, leicht abseits gelegenem Zeltplatz waren besetzt. Zunächst ließen es sich unsere Kölner nicht nehmen und spendeten zum Aufstieg ihres EFFZEH ein Fäßchen Kölsch, das den Schlag nicht hören sollte. Nachdem unser eigenes Fass angeschlagen und die ersten Einstandsschnäpschen getrunken waren, stießen auch unser "Gastgeber" Ole sowie unser dritter Neufahrer, Exil-Kloppenheimer und ehemaliger Mitspieler Patrick "Paddy" Gründel zur Truppe, der extra aus der Schweiz angereist war um ein paar Tage mit alten Freunden und neuen Kumpels zu verbringen.
Als die meisten die nötige Schlagseite erreicht hatten, ging es zum traditionellen Lattenschießen, bei dem wir dieses Mal zwei Runden ausschossen, wobei sich in diesem Jahr die emotionalsten BVB- (Heino) und FCB-Fans (Sasan) geschlagen geben mussten. Danach ging es wieder ins Zeltdorf und dort mit jeder Menge Jubel, Trubel und Heiterkeit weiter und es wurde uns schnell vor Augen geführt, das man nicht nur beim kicken sondern auch beim trinken Eier braucht - insbesondere wenn Coachis Rumtopf auf den Tisch kommt trennt sich die Spreu vom Weizen.
Die Stimmung wurde trotz eines kleinen Missverständnisses wie und wo die Bälle verstaut werden sollen immer ausgelassener, auch wenn es teilweise in Übermut gipfelte, was einen kaputten aufblasbaren Stuhl nach Arschbombe von Uwe zur Folge hatte. Auch der Versuch zweier Protagonisten die Seilbahn auf dem angrenzenden Spielplatz zu nutzen, scheiterte in einem Fall kläglich (da half auch der Strohhut und der starre Blick von Hoppel nicht mehr), während es bei Schiene doch wesentlich graziler aussah.
Also besannen wir uns wieder aufs trinken, feiern und singen, auch wenn sich Soul-Diva Whitney Houston bei unserer Version ihres Klassikers "I will always love you" bis heute im Grab umdrehen dürfte. Deshalb überließen wir das Singen den Profis aus Paules Box und besannen uns darauf Bier zu trinken und von unserem Uthi frisch gegrilltes zu verspeisen. Als das erste 50-Liter-Fass gegen Abend Geschichte war, lagen die ersten von den Strapazen des Tages geräderten Protagonisten bereits im Bett, während der Rest am Lagerfeuer (mit dessen Holz Ole nicht zufrieden war und uns Abhilfe versprach) weilte und das zweite Fass testete. Um 0°° Uhr hatten wir mit Sasan das nächste Geburtstagskind, dem die nach diesem strapaziösen Tag überraschend vielen wach gebliebenen noch standesgemäß gratulierten. So langsam lichteten sich die Reihen, so daß mit Coachi und seinem Assistenten Sasan ab kurz nach 1 nur noch zwei Ausflügler bis zwei Uhr bei Bier und Schnaps über das Leben, den Ausflug und den AH-Fußball in Kloppenheim philsophierten. Trotz der gewohnt lauten Schnarschgeräusche die einige der schlafenden von sich gaben - bei einem kamen sie aus einer ganz anderen Körperregion als gewohnt - sollten auch die beiden, gezeichnet von den Strapazen des Tages, schnell einschlafen
Der nächste morgen kam für einige wieder früher als erhofft, da die Frühaufsteher und die früh zu Bett gegangenen unter uns schon wieder putzmunter waren und mit Spül- und Aufräumarbeiten sowie der Vorbereitung des Frühstücks (zu dem Wulle wie schon in den Jahren zuvor die Brötchen besorgte) wieder für Leben im Vorzelt sorgten.
Frisch geduscht und gut gestärkt starteten wir hochmotiviert und voller Elan in den neuen Tag und einigten uns darauf eine kleine Wanderung zur "nahegelegenen" Talsperre samt Biergarten durchzuführen. 5,2 km überwiegend bergab und mitten durch den Wald sollten ja eigentlich kein Problem darstellen, wenn nicht ein "hilfsbereiter" Anwohner laut Schild 1km vor dem Ziel nach dem Weg gefragt worden wäre. Dieser schickte uns in die völligst falsche Richtung und wir kamen uns vor wie bei Hänsel und Gretel bis wir nach dann 11,6km endlich den Biergarten erreichten. Dementsprechend dehydriert und hungrig waren wir dann zum Teil auch, so daß gleich die erste Großbestellung aufgegeben wurde. Nach verschiedensten Leckereien von Speise-, Getränke und Schnapskarte startete der Großteil den Weg zurück in die Zeltstadt, während Schmusi mit Heady, Paddy, Höcki und Sasan 4 Leute dazu animierte doch noch sitzen zu bleiben und noch einen zu trinken. Diese ließen sich natürlich nicht zweimal bitten - genauso wie Schmusi als er kurze Zeit später das Angebot bekam im Auto des Biergarten-Besitzers zurück zum Sportplatz zu fahren. Vom Animateur im Stich gelassen machten die vier zurückgelassenen das Beste aus der Situation und starteten einen ausgedehnten Frühschoppen, während der Rest sich keuschend auf dem sehr beschwerlichen Anstieg Richtung Heimathafen befand und zum Teil wohl innerlich bereute nicht doch lieber im Biergarten geblieben zu sein. Bei der Rückkehr ins Camp kümmerten sich die Heimkehrer dann wieder um die eigenen Bier-, Äppler- und Ouzobestände, um das Level der verlorenen Söhne zu erreichen.
Da bereits um 18:30 Treffpunkt am Sportplatz war, um beim Elfmeterturnier, dem ersten Event des Sportwochenendes der Sportfreunde Göttelfingen, teilzunehmen, musste der Frühschoppen im Biergarten abgebrochen werden, wo die vier Ausreisser liebenswerterweise von Peter mit dem Auto eingesammelt wurden. Zu Fuß hätten Sie wohl früher abbrechen müssen und es wahrscheinlich trotzdem nicht pünktlich zurückgeschafft. Nachdem auch unser letzter Mitfahrer Jens "Grossi" Großmann, der an diesem Freitag noch arbeiten musste zur Truppe gestossen war, gab es noch eine gemeinsame Bierrunde, sowie einen Geburtstagsschnaps am Zelt, bevor sich unsere drei teilnehmenden Teams, die im Vorfeld des Ausflugs von der Präsidententochter Sara per Liveticker ausgelost (die drei "Torhüter" waren gesetzt) wurden, ihre Trikots überzogen und sich Richtung Spielfeld aufmachten, während unsere Schlachtenbummler sich den besten Tribünenplatz sicherten und uns lautstark unterstützten.
Von unserer vollmundigen Ankündigung die ersten drei Plätze unter uns auszumachen mussten wir uns schon nach den ersten Schießen innerlich verabschieden. Früh wurde klar, das das erste Ziel sein musste sich aus der 7er-Gruppe raus fürs Achtelfinale zu qualifizieren, zumal uns unser Ansprechpartner vor Ort Stefan "Specki" Braun berichtete, das sich einige Mannschaften wochenlang gezielt auf dieses Turnier vorbereiten und sogar zum Teil während des Turniers sportlergerecht leben.
Außerdem muss man dazusagen, das unsere Fans uns dankenswerter Weise mit reichlich Bier- und Weizenbierrunden bei Laune gehalten haben, was für gute Stimmung sorgte, aber nicht unbedingt unsere sportliche Qualität steigerte.
Obwohl die Sprithaken rund um Kapitän Sascha leider das Vorrundenaus ereilte, sorgten Sie in Person von Toni wenigstens für ein Highlight von dem wir noch ein paar Jahre zehren können, da dieser es fertiggebracht hat ALLE 6 Elfmeter zu verschiessen!!!
Das Team Swisser um Kapitän Paddy schaffte es immerhin bis ins Achtelfinale und hatte mit Künzellinho auch unseren fokussiertesten Schützen der während des gesamten Turniers gefühlt keinen Ton von sich gab da er irgendwie im Tunnel war.
Käpt`n Schiene und seine Bahnschienen scheiterten im Viertelfinale am späteren Turniersieger, hatten aber mit Aldo den Schützen, der den Bal zweimal genau im Winkel versenkte und einmal einem Zuschauer beim Fehlschuss das Bier aus der Hand schoss!!
Außerdem stellten wir mit Höcki den inoffiziellen Spieler des Turniers, der mit außergewöhnlichen Anläufen und interessanten Abschlüssen für ein Riesenspektakel sorgte.
Auf jeden Fall waren wir uns alle einig, das dieses Elfmeterturnier, daß von 19°° - 1°° dauerte eine Riesengaudi war und mit Sicherheit auch nachahmenswert ist!!!
Als die letzten Bier am Bierwagen der Gastgeber getrunken waren, sammelte sich eine kleine Gruppe nochmal zum Dämmerschoppen im Vorzelt bevor langsam alle müde ins Bett wackelten, während die Einheimischen in ihrem Festzelt noch bis 4:30 die Kuh fliegen ließen. Blöderweise wusste der letzte Mohikaner der Göttelfinger nicht wo er die Anlage ausstellen sollte und zog einfach den Hauptstecker was uns auch lahm gelegt hätte, wenn Schiene nicht aufgrund strombedingter Aussetzer seiner Schlafmaske wachgeworden wäre - er brachte dann alles wieder in Ordnung.
Der Samstag begann wieder gemächlich, auch wenn das warme Wasser im Vereinsheim aufgebracht schien, da wir kalt duschen mussten, was das aufwachen der Truppe beschleunigte. Während der eine oder andere, der uns leider früher verlassen musste nach dem Frühstück seine 7 Sachen zusammenpackte, versuchte Schiene mit einer leichten Druckmassage Sascha von seinen Rückenschmerzen zu befreien, was ihm auch hörbar nachdem ersten Handgriff gelang.
Mit Paddy, der sich zurück Richtung seiner Schweizer Wahlheimat aufmachte, mussten wir den ersten Ausflügler verabschieden, ehe wir uns aufmachten nach Freudenstadt, um über den größten Marktplatz Deutschlands zu schlendern, an dem an diesem Tag der Hamburger Fischmarkt auf Tour war und der eine oder andere Marktschreier mit seinen Sprüchen für großes Gelächter sorgte. Während die eine Hälfte noch ein wenig durch das idyllische Städtchen schlenderte, wo Toni nachträglich seine Flasche Einstandsschnaps besorgte, suchte die andere Hälfte das nahegelegene Brauhaus auf, um zünftig zu Mittag zu essen und das heimische Bier zu testen. Nachdem sich alle im Brauhaus eingefunden hatten, verließen mit Hoppel und Schmusi die nächsten beiden Raketen die Truppe, die leider auch früher die Heimreise antreten mussten.
Auf dem Rückweg machten wir einen Abstecher nach Baiersbronn-Obertal in den Gasthof Zur Blume, in dem die legendären 54er Weltmeister rund um Fritz Walter, "Boss" Rahn und Sepp Herberger vor ihrem Titelgewinn abgestiegen waren. Natürlich ließen wir es uns nach einem kühlen Getränk nicht nehmen das Foto der Helden von Bern vor dem Hotel nachzustellen, ehe es zurück zur Basisstation in Göttelfingen ging, wo sich im Anschluss mit Wulle und Paule zwei weitere Akteure verabschiedeten.
Gegen 18 Uhr begaben wir uns dann ins örtliche Wirtshaus (gleichzeitig die Pension in der Grossi und Paddy Unterschlupf fanden), wo unser eigentlicher Tourguide Steve, der dieses Jahr leider nicht am Ausflug teilnehmen konnte, bereits im Vorfeld einen Tisch zum Abendessen für uns reserviert hat. Durch Zufall wohnten wir dabei dem 70.Geburtstag des Vorsitzenden des örtlichen Gesangsvereins bei und bekamen dadurch einige Heimatlieder der Region geträllert. Während des Essen (bis auf die Spätzle) und die Verdauungsschnäpse noch breite Zustimmung erhielten, wurde das Bier von den meisten Kritikern zerrissen. Das ging so weit das Coachi und der Geißen-Peter sogar meinten, das Dinkelacker noch schlechter schmeckt als das Westheimer Pils, das wir zwei Jahre zuvor in Hesperinghausen vorgesetzt bekamen. Deshalb ging es beim ersten Regen während des gesamten Ausflugs (obwohl wir durch sämtliche Wetter-Apps katastrophales Wetter mit starkem Regen und Gewittern über den gesamten Ausflug vorhergesagt bekamen) wieder zurück, um an unsere eigenen Bierreserven zu springen, wobei Stepi sich um die Gin-Reserven kümmerte. Wie in jedem Jahr war der letzte Abend noch mal ein Highlight, bei dem man allen Mitfahrern anmerkte, das sie nochmal einen schönen Abend zusammen verbringen wollen. Während unser Feuerteufel Püppi mit seinem Co-Pyromanen Uthi für die eine Hälfte der Truppe ein letztes Lagerfeuer entzündete (bei dem Sie ein drittel der von Ole im Nachgang gesponserten 2 Raummeter Brennholz verballerten), sprach die andere Hälfte im Vorzelt über wichtige Themen rund um Fußball, zukünftige Arbeiten am Sportgelände des FSV Kloppenheim sowie vergangene, aktuelle und zukünftige Ausflüge, bis um 0°° Uhr dann unser Capitano Heady seinen Geburtstag zelebrieren konnte, den dieses Mal auch noch alle dagebliebenen erlebten. Als in der Wetterauer geborener Bub brachte er auch einen Born in the Wetterau-Schnaps mit, der ebenso wie der Kräuterschnaps von Toni die Nacht nicht überleben sollte, wofür schon Coachi und Püppi später in hoher Taktung sorgten. Püppi, glückselig weil er ein Feuerchen machen durfte, war an dem Abend generell gut in Form, auch wenn man teilweise vor lauter anstossen gar nicht mehr zum trinken kam. Allerdings ließ diese Glückseligkeit die Rechenkünste von unserem Rechner ein wenig schwinden, so daß wir ihn trotz Reinhards ("Wer hätte gedacht das wir heute noch mal solche Probleme bekommen") Liste aller Ausflüge nur mit viel Mühe davon überzeugen konnten, das nächstes Jahr bereits der 40. AH-Ausflug vonstatten geht. Einigkeit herrschte in dem Punkt das der 40. Ausflug im Jahr 2020 etwas besonderes werden muss - die Ideen reichten über ein komplett neues Ziel oder unserem Lieblingsziel (Hienheim, Genthin oder Bernbeuren) bis hin zu Lahm im Bayerischen Wald wo alles begann.
Nachdem Kalle uns nochmal als Nachtegspenst erschien, wurde vereinzelt der Weg in die Kojen angetreten, während sich einige nun wirklich festgebissen hatten und als Ziel das leeren des Bierfasses ausgegeben. Auch Püppi ("Da isser wieder...") raffte sich trotz vorheriger Verabschiedung noch einmal auf um uns tatkräftig zu unterstützen. Einige Gläser und Dellen in Coachis Glas vom vielen anstossen später, hatten Peter Kus, Sasch, Stepi, Heady, Püppi, Coachi und Hik`san (das passiert wenn man Sasan mit Schluckauf aussprechen will) ihr Ziel erreicht und konnten sich um 3:45 Uhr in ihre Schlafgemächer zurückziehen.
Während Coachi noch eine Kerbe in die Zeltstange ritzte und dabei von außerhalb immer wieder gerufen wurde, versuchte sich in der Nähe von Headys und Sasans Ecke scheinbar ein wildes Tier (wir vermuteten ein Wildschwein - es schien sich aber nur um den gemeinen Trunkenbold zu handeln) zutritt zum Vorzelt zu verschaffen und zerstörte dabei fast die ganzen Gläser und Tassen. Als Heady die Krise beendet hatte und die letzten aufrechten aufgrund der Aufregung und des hohen Spaßfaktors nicht schlafen konnten, hatte Stepi die rettende Idee, das noch Äppler im Verpflegungsbus ist, dem wir uns auch gleich annahmen. Nach zwei Gläsern davon, hatten wir dann gegen 4:30 Uhr doch die nötige Bettschwere um die letzte "Nachtruhe" im Zelt für ca. ein Jahr anzutreten.
Aufgrund eines Jugendturniers am Sportplatz in Göttelfingen ging es am letzten Tag relativ schnell, da die Kabinen zum duschen von den Jugendmannschaften belegt waren. Ein letztes Frühstück, ein letztes mal spülen und schon wurde alles aus den Zelten geräumt und samt Zelt in den Bussen verstaut und wir konnten die Heimreise antreten, die ohne erwähnenswerte Zwischenfälle vonstatten ging.
Aufgrund der Feuchte des Vorabends bauten wir noch einmal gemeinsam das Zelt zum austrocknen am Kloppenheimer Hang auf und verabschiedeten uns anschließend fürs erste zurück zu unseren Familien.
Ich möchte mich zum Abschluss bei allen Teilnehmern für eine wieder Mal unvergessliche Fahrt bedanken, insbesondere bei Heady als Verbindungsmann zu den Sportfreunden Göttelfingen (auf diesem Weg auch ein Dankeschön an Specki und Ole) und Uthi als Chefeinkäufer, der dafür gesorgt hat, das es an nix gefehlt hat!!! Vielen Dank natürlich auch an diejenigen die ihre Autos zur Verfügung gestellt haben.
Ich bin mir sicher das wir nächstes Jahr wieder mit einer ähnlich großen und lustigen Truppe auf Tour sind und verabschiede mich voller Vorfreude bis zum nächsten Mal. Bleibt Geil!!

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22.05.2019  FSV - Ober Rosbach 7:1 (3:0)
Eine deutliche Leistungssteigerung, auch wenn das Ergebnis trügerisch ist, da die Ober-Rosbacher unter Wert geschlagen wurden und sich von den bisherigen Gegnern in 2019 spielerisch und offensiv am stärksten präsentiert haben. Oftmals scheiterten die Rosbacher am letzten Pass oder unsere Verteidiger bekamen die Füße oder unser Keeper die Hände noch im letzten Moment an den Ball. Bei aller spielerischer Substanz im Rosbacher Team, schienen die Offensivkräfte kein wirkliches Interesse am verteidigen zu haben, so daß wir immer mit kompletter Offensivwucht auf Verteidigung und Torwart maschieren konnten.
Nachdem es auf beiden Seiten schon zu Torannäherungen kam, gingen wir nach einer sehr schönen Kombination, beginnend vom eigenen 16er, in Führung. Unsere Verteidigung um Sasch, Mülli und Stepi spielte sich über die linke Seite gekonnt aus dem Forechecking der Gäste raus, so daß der Ball über eine schnelle Seitenverlagerung über Sasan und Nez zu Andi kam. Der nutzte den Platz auf der rechten Seite für eine punktgenaue Flanke auf den Kopf von Hoppel, der gekonnt einnickte.
Viel Bewegung und Spielfreude brachte uns immer wieder in gute Abschlußsituationen, von denen Sasan eine per Schlenzer vom 16er ins lange Eck (nach Ablage von Salzi) zum 2:0 verwerten konnte. Am Ende einer weiteren Kombination im Tiki-Taka-Stil steckte Künzellinho den Ball zu Salzi durch der Volley mit dem Schienbein über den Torwart zur 3-0 Halbzeitführung traf.
In der Pause waren wir uns einig, das der Gegner trotz komfortabler Führung aufgrund der eingangs beschriebenen Qualitäten nicht zu unterschätzen sei, bekamen aber Anfang der zweiten Hälfte Ball und Spiel nicht mehr unter Kontrolle und dementsprechend nicht mehr über die Mittellinie. Dazu muss man sagen das in dieser Halbzeit wohl einiges nicht so für voll genommen wurde, da auch einer unserer Ersatzleute nicht mitbekommen hatte, das sie sich für eine zeitnahe Einwechslung bereit halten sollen und sich stattdessen lieber unter unsere Zuschauer gemischt hat. Nachdem wir unsere Schwächephase überwunden hatten, zeigten wir wieder unser wahres Gesicht und kamen nach Querpass von Höcki und Ablage von Sasan zum 4:0 durch Salzi, der seine starke Form aus den ersten beiden Saisonspielen auch ins dritte Spiel retten konnte. Beim 5:0 überraschte Hoppel mit seinem frühen und schnellen stören den gegnerischen Verteidiger, dem er 35 Meter vorm eigenen Tor den Ball abnahm, auf und davon zog und dann tatsächlich vor dem die Torhüter die Nerven behielt und den Ball überlegt ins Eck schieben konnte. Auch das 6:0 ließ nicht lange auf sich warten, bei dem Toni nach schönem Außenrist-Pass von Paule seine Torpremiere in den Alten Herren feiern durfte - wofür er nach dem Spiel auch standesgemäß eine Kiste springen ließ.
Mit einem satten Schuß ins Eck aus kurzer Distanz nach schöner Kombination kamen die Ober-Rosbacher zum mehr als verdienten Ehrentreffer, nachdem unser Trainings-Torjäger Murat bei seinem ersten Spiel seit langem, mehrfach die Chance verstreichen ließ zu beweisen, das er auch im Wettkampf treffsicher ist. Der Schlußpunkt war trotzdem wieder uns vorbehalten. Nachdem Paul sich mit einem undurchsichtigen Sprint Richtung linke Eckfahne etwas Zeit verschafft hat, bediente Herr Höcki am 5er, der noch einen Gegner aussteigen ließ um den mit dem Außenrist überlegt einzuschieben.
Starke Mannschaftsleistung, Verdienter Sieg, aber etwas zu hoch ausgefallen.
Eingesetzte Spieler: Stieber, Stepina, Marscheck, Müller, Künzel, Salihu, Höck, Aarabi, Salzmann, Arnold, Haas, Siebert, Döpfner, Palit.
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08.05.2019  FSV - SG Rodheim  5:2 (4:1)
Zweites Heimspiel, zweiter souveräner Sieg, zweites Mal ausbaufähige zweite Halbzeit!!!
Nachdem wir uns beim letzten Vergleich mit den Rodheimern im letzten Jahr nicht mit Ruhm bekleckert haben, als wir stark ersatzgeschwächt ein 2:1 über die Zeit schaukelten, wollten wir es dieses Mal besser machen, was uns auch zumindest eine Halbzeit lang gut gelang. Von Beginn an ließen wir den Ball gut laufen und nahmen das Heft des Handelns in die Hand. Durch gute Laufarbeit und ständige Positionswechsel im Mittelfeld hatten wir immer wieder Anspielstationen und hieletn Ball und Gegner in Bewegung, scheiterten aber das öfteren am starken Gäste-Torwart, was uns aber eine Vielzahl an Ecken (wie sonst in 2-3 Spielen) einbrachte, die auch allesamt für Gefahr sorgten, insbesondere die erste von Sasan getretene, die Nez aus kurzer Distanz per Torpedokopfball an die Latte nagelte. Folgerichtig kamen wir zur verdienten Führung. Stepi eroberte in der eigenen Hälfte den Ball und schickte Hoppel auf die Reise, der sich zunächst der Textilprobe seines Gegenspielers erwehren musste und dann von der Torauslinie den Ball zurück auf den Elmeterpunkt legte, wo der mitgelaufene Stepi nur noch einzuschieben brauchte.
Dem 2:0 ging eine blitzsaubere Kombination, an deren Ende Höcki den Ball im 16er quer auf den wieder sehr quirligen Salzi querlegt, der sich die Ecke aussuchen konnte.
War das 2:0 schon ein echter Hingucker, bekamen die Zuschauer beim 3:0 den schönsten Spielzug des Abend geboten. Einen Einwurf von Nez nahm Sasan in Höhe der Mittellinie einen kleinen Schritt mit in die eigene Hälfte von der sich dann Sven von seiner Verteidigerposition und seinem Gegenspieler löste, den Ball in den Lauf bekam und blitzschnell flach in den 16er zu Hoppel paßte. Dieser legte den Ball direkt per Hacke auf den eingelaufenen Künzel, der frei vorm Torhüter ins lange Eck verwandeln konnte.
Danach folgte das erste Highlight von unserem Schiedsrichter Thomy: Ein Schuß aus ca. 18 Metern sprang dem Rodheimer Stürmer im 16er von der ausgestreckten Hand vor die Füße, von wo aus er zum 1:3 verkürzte. Auch auf den sehr fairen Hinweis des Rodheimers hin, das er den Ball mit der Hand berührt habe, wollte Thomy nicht eingehen und beließ es bei seiner Fehlentscheidung.
Fast im Gegenzug stellte der gleiche Rodheimer per Kopfball ins eigene Tor nach einer scharfen Flanke von Andi den alten Abstand wieder her.
In der 2.Halbzeit verloren wir ein wenig den Faden und starben in Schönheit. Auch auf den mehrfachen Hinweis das wir auch gerne mal den Ball einmal mitnehmen dürften wurde desöfteren nicht reagiert und es folgten mehrere leichte Fehlpässe beim unnötigen Versuch des Direktpasses. Wir kamen zwar trotzdem noch zu der einen oder anderen Chance, aber das geordnete Spiel der 1.Halbzeit war nicht mehr zu sehen. Nur Hoppel schaffte es den Ball noch einmal im Gehäuse unterzubringen, als er einen Pass von Sasan mit dem Rücken zum Tor annahm und aus der Drehung im rechten Eck versenkte.
Bei all den Unzulänglichkeiten in der zweiten Halbzeit, durfte natürlich auch unser Haus- und Hofschiri nicht nachstehen und sorgte mit einer kuriosen Entscheidung für Kopfschütteln. Ein Foul an Heady an der Torauslinie (ca. 7m innerhalb des 16ers) verlegte er um 2 Meter, da er dort die 16er-Linie wähnte und nur auf Freistoß entscheiden wollte. Auf den Hinweis unsererseits das die Linie 5 Meter weiter rechts ist, verlegte er den Tatort eben an die gezeigte Stelle außerhalb des 16ers. Alte-Herren-Spiel, Gastfreundlichkeit und Fairplay hin oder her, aber ein bißchen den Regeln entsprechend sollte die Nummer dann doch ablaufen, da wir uns ansonsten auch nur noch zu Schoppeturnieren verabreden können.
Dem anschließenden "Freistoß" folgte jedoch ein Highlight des Abends, als Sasch den hohen Flankenball artistisch per Seitfallzieher mit guten Haltungsnoten über das Tor hämmerte.
Mit dem Abpfiff gelang den Rodheimern in einem sehr fairen Spiel noch Ergebniskosmetik, als die Nr.9 von Rodheim mit seinem dritten Tor des Abends 4 Mann in unserem 16er stehen ließ und gekonnt zum 5:2 vollstreckte.
Insgesamt eine Steigerung zum ersten Saisonspiel, aber immer noch mit Luft nach oben - vielleicht schaffen wir es ja beim nächsten Spiel mal mehr als eine Halbzeit zu überzeugen.
Eingesetzte Spieler: Stieber, Deckert, Marscheck, Stepina, Salihu, M.Wolf, Höck, Aarabi, Salzmann, Weber, Haas, Künzel, Arnold, Müller, Lause
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10.04.2019  FSV - TSG Ober-Wöllstadt  3:0 (3:0)
Ein Alles in Allem gelungener Saisonauftakt, auch wenn wir über die zweite Halbzeit besser den Mantel des Schweigens hüllen, da die doch alles vermissen ließ, was unseren Fußball ausmacht und wir da mit Sicherheit davon profitiert haben, das die ansonsten sehr starke Mannschaft aus Ober-Wöllstadt an diesem Tag extrem ersatzgeschwächt war, ansonsten hätten die unsere Unzulänglichkeiten garantiert bestraft.
Die 1.Halbzeit begann noch recht verheißungsvoll und wir erspielten uns einige Möglichkeiten, scheiterten aber desöfteren am starken Keeper der Ober-Wöllschter, der insbesondere in der Strafraumbeherrschung bei Flanken und Eckbällen zu überzeugen wusste. Eine verunglückte Kerze aus dem 16er der Gäste heraus pflückte Sasan mit rechts runter, legte ihn am Gegenspieler vorbei und guckte von der 16er Linie den Torwart per Linksschuß aus - 1:0 - der Ball hätte aber auch keine 5km/h leichter sein dürfen, da er sonst nicht den Weg ins Tor gefunden hätte. Ein paar Angriffe und abgefangene Flanken später kamen wir dann zum verdienten 2:0. Unser Libero Sascha schaltete sich über links mit ein und flankte nach Doppelpass mit Salzi in den Strafraum - Kopfballablage Paul und Heady traf im zweiten Versuch. Kurze Zeit später wurde Heady auf dem Weg zum Doppelpack im Strafraum unsanft zu Fall gebracht, so daß der Treffer zum 3:0 seinem Sturmpartner Wulle per Elfmeter vorenthalten war.
Danach riss so ein wenig der Faden in unserem Spiel und es bahnte sich in den letzten 5 Minuten der 1.Halbzeit bereits an, wie desolat die zweite Halbzeit laufen sollte.
In der zweiten Halbzeit ließen wir wahrscheinlich aufgrund der deulichen Überlegenheit in der 1.Halbzeit und dem Gefühl des sicheren Sieges alles vermissen, was uns in der 1.Halbzeit ausgezeichnet hatte. Das flüssige Kombinationsspiel musste vergeblichen Einzelleistungen weichen. Einfach Pässe wurden gegen den Versuch getauscht immer das Besondere zu machen und möglichst zu brillieren - was größtenteils in die Hose ging. Auch wenn noch einige Chancen dabei raussprangen, waren wir uns einig, das wir so zuküntig nicht mehr auftreten dürfen, schon gar nicht im Rückspiel in Ober-Wöllstadt, da die uns dann in Bestbesetzung auseinander nehmen. Die einzigen beiden Spieler die an diesem Tag über die komplette Distanz überzeugen konnten waren Salzi, der über beide Außenbahnen für ordentlich Betrieb sorgte und Sven, der hinten Dicht und nach vorne Druck machte.
Eingesetzte Spieler: Stieber, Deckert, Marscheck, Stepina, Künzel, Arnold, Höck, Aarabi, Salzmann, Weber, M.Wolf, Salihu, Müller, Lause, Batram.

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09.03.2019   Hallenturnier in Friedrichsdorf - 3.Platz
The same procedure as every year... wieder mal sind wir beim Friedrichsdorfer Hallenturnier knapp gescheitert. Nachdem bei fünf Versuchen einmal das Aus in der Vorrunde kam und viermal erst mit dem letzten Spiel der Turniersieg aus den Händen gegeben wurde, scheiterten wir dieses Mal im Halbfinale am späteren Sieger aus Neu-Ansbach. Allerdings muss man zugeben, das wir bei diesem Turnier nur ganz selten wie ein potenzieller Turniersieger aufgetreten sind und dementsprechend das Halbfinal-Aus gegen einen wirklich starken Gegner nicht so bitter war, wie die Finalniederlagen der letzten beiden Jahre, als wir gegen schwächere Gegner an uns selbst gescheitert sind. Vielleicht klappt es ja im verflixten 7.Jahr...
Das erste Spiel war sympthomatisch für die Leistungswellen während des gesamten Turniers. Bereits nach 12 Sekunden kamen wir gegen Teutonia Köppern zur Führung als Hoppel sich nach einem langen Ball von Heady gegen den Verteidiger durchsetzte und den Ball über den Torhüter ins Tor spitzelte. Das Tor gab uns zunächst Sicherheit und beeindruckte unseren Gegnern, so das wir zu zwei weiteren Chancen kamen, wobei Hoppel eine sehr schöne Kombination überlegen abschloss aber am gut reagierenden Torhüter scheiterte und Höcki den Nachschuss etwas überhastet über die Latte des verwaisten Tores bugsierte. Beim Ausgleich bekamen wir mehrfach den Ball nicht vorm eigenen Tor weg, bis er irgendwann in unserem Netz landete. Kurze Zeit später ließen wir uns an der Bande düpieren und gerieten in Rückstand. Fortan spielte Köppern sehr giftig, attackierte früh und unterband, wenn wir uns mal rausspielen konnten, jede Aktion mit einem taktischen Foul, so daß es bei der unnötigen 1:2-Niederlage blieb.
Das zweite Gruppenspiel trugen wir auf Platz 2 gegen den späteren Turniersieger aus und boten dabei eine hochkonzentrierte Leistung. Auch wenn nur selten spielerischer Glanz aufkam, spielten wir sehr diszipliniert und wussten mit Schiene einen starken Keeper hinter uns, der uns 3-4 Mal bei eigener 1-0 Führung vor dem Ausgleich rettete. Bei diesem 1-0 täuschte Wulle nach Querpass von Heady einen Schuß an und ließ mit dieser Täuschung einen Gegner ins leere Rutschen, um dann souverän ins kurze Eck zu verwandeln. Beim 2:0 konnte der Torhüter einen Schuß von Höcki nur abklatschen und Hoppel stand goldrichtig und staubte zum 2:0 ab.
Im dritten Gruppenspiel trafen wir auf die Grashoppers Kirdorf und gingen bereits nach 5 Sekunden in Führung als Höcki Hoppel per Rückwärtssohle auf die Reise schickte und dieser eiskalt vollendete. Weitere Großchancen folgten, wurden aber nicht genutzt, so dass wir nach einem Missverständnis zwischen Höcki und Schiene erst den Ausgleich kassierten und kurze Zeit später, als Stepi dem Gegner den Ball in den Lauf köpfte, sogar noch in Rückstand gerieten.
Als die Kirdorfer nach einem Foulspiel gegen Sasan in Unterzahl gerieten, kamen wir nach einer Kombination über alle vier Feldspieler durch Hoppel zum Ausgleich. Der Brustlöser gelang dann nach einem Einwurf bzw. "Einroll", als Wulle schnell reagierte und den Ball zu Sasan rollte, der ihn dann im langen Eck versenken konnte. Danach erhöhten Wulle und Höcki (nach Hackenvorlage von Stepi) zum letztendlich verdienten Endstand von 5:2.
Das Etappenziel Viertelfinale war erreicht, wobei die Pause bis zu diesem Spiel doch recht lang war. Man hätte ab dem Viertelfinale nur noch auf einem Feld spielen sollen - dann hätten alle Mannschaften genug Pause gehabt und hätten dabei ein bißchen mehr von den anderen Mannschaften mitbekommen. Ansonsten war das Turnier wie immer von den Sportfreunden Friedrichsdorf sehr gut organisiert und bot kulinarisch wieder einige Highlights zu sehr fairen Preisen. Besonders erfreulich für unsere Sportkameraden aus Friedrichsdorf war, das es diesmal keine kurzfristigen Absagen gab, wie in den vergangen Jahren. Einzig ein Rauchalarm vom Vortag sorgte für etwas Chaos und eine gut durchgekühlte Halle, deren Fenster erst zu den Halbfinalspielen geschlossen werden konnten.
Im Viertelfinale trafen wir auf den SV Seulberg und bestimmten von Beginn an den Lauf der Dinge. Zwei Knaller von Heady brachten uns mit 2-0 in Führung, die wir nach zwei Kontern durch Wulle und Sasan ausbauen konnten. Ein Wechselfehler kurz vor Abpfiff, als zwei unserer Spieler bei Einwurf vor unserem Tor meinten wechseln zu müssen, sorgte für den kleinen Kosmetikfehler beim souveränen 4:1-Sieg.
Dann kam es zum vorweggenommenen Finale, bei dem wir den Ansbachern quasi über die gesamte Spielzeit unterlegen waren. Sie ließen einerseits Ball und Gegner sehr geschickt laufen und ließen andererseits in der Rückwärtsbewegung kaum Lücken in die wir reinstossen konnten. Trotzdem fielen die ersten beiden Gegentore durch Stellungsfehler von uns und waren dementsprechend vermeidbar und ärgerlich. Beim 1:0 rückte Höcki von der Außenbahn zusätzlich in die Mitte auf Headys Gegenspieler, was die Ansbacher geschickt lösten und zur verdienten Führung nutzen. Als Höcki einen indirekten Freistoß schnell auf Sasan querlegte und dieser mit links zum 1:1 traf, keimte kurzzeitig Hoffnung auf, die allerdings beim nächsten Stellungsfehler und einem abgefälschten Schuss wieder zunichte gemacht wurde. Ein Konter zum 3:1 entschied dann dieses Halbfinale endgültig und wir konnten bis zum Ende der Partie nur noch eine Chance verbuchen.
Im Spiel um Platz 3 trafen wir auf die TSG Usingen, die ihr Heil im spielerischen suchte, ohne dabei allerdings zu Torchancen zu kommen. Nez gelang mit einem Robben-Tor (allerdings von der rechten Seite) die frühe Führung, die wir fortan in regelmäßigen Abständen ausbauten. Zunächst flatterte ein Schuß von Höcki vom Pfosten an den Rücken des Torwarts und von dort ins Tor, ehe Hoppel eine schöne Kombination zum 3:0 abschloss. Dem Anschlußtreffer zum 3:1 folgte ein Flugball von Sasch, den Stepi per Hinterkopf über Usingens Torwart im Netz zum verdienten 4:1-Endstand unterbrachte. Nur ein Spieler der Usinger konnte die Niederlage nicht so ganz verkraften und wurde (aufgrund einer Einwurfentscheidung für uns) sehr beleidigend uns gegenüber, wurde aber von seinen fairen Mitspielern wieder eingefangen.
Obwohl keiner unserer Feldpieler seine Topform erreichte, stand am Ende eines langen, aber trotzdem launigen Tages ein verdienter 3.Platz (von 12 Mannschaften). Einzig unser Torwart Schiene hat an diesem Tag wie ein Anwärter auf den Turniersieg gespielt.
Eingesetzte Spieler: Stieber, Weber, Marscheck, Stepina, Salihu, M.Wolf, Höck, Aarabi, Haas.

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19.01.2019  Hallenturnier der Stadt Karben - Stadtpokalsieger!!!

KARBENS POKALSIEGER - KARBENS POKALSIEGER - KARBENS POKALSIEGER... FSV
Es ist wieder einmal vollbracht. Zum bereits siebten Mal (bei den letzten neun Austragungen) konnten die Mannen von "Don-Jupp" Torsten Miska, angetrieben von 42 Fans zwischen 3 Monaten und 78 Jahren (Frauen, Kinder, Mitspieler und AH-Spieler der 1.Stunde) den Pott an den Hang holen und liegen damit nur noch einen Sieg hinter den Rekordsiegern aus Okarben, Klein-Karben und Burg-Gräfenrode. Ein Anreiz mehr den Pott auch 2020 wieder zu holen, zumal wir ihn dann aus zwei Gründen auch wieder behalten dürften:  3.Sieg in Folge oder 5.Sieg insgesamt in der Amtszeit des aktuellen Stadtpokals!!!
Aber genießen wir erst mal das geschehene und gesehene von diesem stimmungsvollen Samstag in der Halle der Kurt-Schumacher-Schule in Karben.
Wie in den vergangenen Jahren boten 5 von 6 Karbener Vereinen (nur der FC Karben bekommt leider nicht mehr genug Altersgenossen aufs Parkett) eine Alte-Herren-Mannschaft auf und lieferten sich unter der Aufsicht von der ewigen "Heidi" Reuther (Stadt Karben) und den gut organisierten Ausrichtern vom VfB Petterweil einige rassige Spiele, wobei der eine oder andere Spieler auch teilweise über das Ziel hinausgeschossen ist und es zu der einen oder anderen Zwei-Minuten-Strafe kam.
Wir mussten mit Höcki, Wulle und Tobi auf 3 sehr wichtige Stützen aus unserem Hallen-Erfolgsteam der letzten Jahre verzichten, was uns trotz der Nachnominierung von Gianluca Campagna ein wenig Sorgen bereitete, ob es für die erfolgreiche Titelverteidigung reicht
In unserem ersten Spiel bekamen wir es mit der KSG 1920 Groß-Karben zu tun und hatten unsere gewohnten Anlaufschwierigkeiten, so daß die KSG die ersten Chancen verbuchen konnten. Nachdem wir von Raum- auf Mannorientiertes Spiel umgestellt hatten, wurde es dann spürbar und sichtbar besser und wir kamen folgerichtig zum 1:0. Ein Linksschuß von Sasan konnte noch geblockt werden, aber gegen den Volley-Nachschuss von Hoppel war kein Kraut gewachsen. Hoppel war es auch der sich vor dem 2:0 den Ball in der gegnerischen Hälfte erkämpfen sollte und dann frei vorm Torwart die Nerven behielt. Mit Glück und Geschick kamen die 20er zum Anschluss, als der Torschütze an der Mittellinie sehr glücklich den Flipper-Ball vor seine Füße bekam, aber ihn im Anschluss sehr nervenstark versenkte. Eine kurze Zeit später machte Stepi auf Zuspiel von Luca die Hoffnungen in der Halle auf einen Punktverlust unsererseits zunichte und setzte den 3:1-Schlußpunkt.
Das zweite Spiel gegen Roggau begann äußerst ungünstig, da wir nach zwei vergebenen Chancen unsererseits, beim ersten (und einzigen) Roggauer Angriff nach einem Stellungsfehler plötzlich hinten lagen. Wütendes Anrennen und einige weitere vergebene Chancen sollten folgen, ehe Hoppel sich per Energieleistung außen durchsetzte und den Ball scharf halbhoch vors Tor brachte, wo Andi nur noch den linken Fuß hinhalten musste und zum lange überfälligen Ausgleich traf. Keine zwei Minuten später erahnte Sasan einen Querpass an der Mittellinie, lief mit Tempo aufs Roggauer Tor und hatten den Blick für den besser postierten Hoppel, der zum vielumjubelten, hochverdienten Siegtreffer traf.
Die Hells-Bells von AC/DC kündigten den vorher erwarteten Showdown gegen Rendel an und es sollte nicht nur unser bestes, sondern das beste und schnellste Spiel des gesamten Turniers werden. Auch wenn uns ein Unentschieden gereicht hätte, ließen wir von Beginn an keinen Zweifel dran, das wir dieses Spiel gewinnen wollten, um bereits vorzeitig den Turniersieg einzutüten. Wir ließen den Rendelern keine Luft zum atmen und störten bereits früh in der gegnerischen Hälfte, womit wir immer wieder Fehlpässe provozierten und zu ersten Chancen kamen. Bei einem dieser Ballverluste zog Luca auf und davon, wurde aber vom Sizilianer auf der anderen Seite in letzter Sekunde per Grätsche vom Ball getrennt, was der Schiedsrichter als Foulspiel wertete - eine sehr harte Entscheidung (wobei keiner diese Grätscherei in der Halle sehen will), die zur Vorentscheidung führen sollte. Der gefoulte tippte den Freistoß kurz an und Sasan legte ihn an der Mauer vorbei flach ins Eck und so war Rendels Torwart bei derem 4. Spiel das erste Mal in den kleinen Handballtoren bezwungen. Wir ließen nicht nach und wenn es Chancen gab, dann nur für uns - eine davon verwerte Sven auf sehr schöne Ablage von Luca eiskalt zur Vorentscheidung. Der Rendeler Anschlußtreffer 20 Sekunden vor Schluss war da nur ein kleiner Schönheitsfehler. Rendels Thomas Schwarz musste nach einem unglücklichen Zusammenprall verletzt vom Feld und wir wünschen ihm auf diesem Wege natürlich gute Besserung!!!
Mit dem sicheren Turniersieg in der Tasche verkam unser letztes Spiel gegen die Gastgeber vom VfB Petterweil zu einem besseren Schaulaufen, wobei es auch eine zeitlang aussah, ehe wir ab der zweiten Hälfte des Spiels die Zügel anzogen.
Das frühe 1:0 durch Sasan nach Querpass von Andi hätte schon viel früher fallen können und nahm vorerst noch mehr den Zug aus der Partie, wobei wir für die Zuschauer doch die eine oder andere schöne Kombination boten. Mit dem 2:0, bei dem sich Sasan für die Vorarbeit zum 1:0 bei Andi revanchierte, bekamen wir noch mal richtig Spielfreude und schraubten fast im Minutentakt das Ergebnis in die Höhe. Hoppel nach schöner Dreieckskombination mit Andi und Sasan, Luca der einen Querpass von Stepi nur noch ins leere Torschieben musste, erneut Hoppel auf Querpass von Sven, Sasan mit einem knallharten Flachschuss ins Eck und Luca auf Querpass von Sasan stellten das Endergebnis auf das auch in dieser Höhe verdiente 7:0, bei dem man nur negativ anmerken muss, das ein Spieler von Petterweil mit dem wachsenden Rückstand nicht klar kam und angefangen hat in die Knochen zu gehen - glücklicherweise ist keinem von uns etwas passiert, so daß wir im Anschluss mit unseren zahlreichen Fans feiern konnten.
Außerdem ließen wir es uns nicht nehmen, unseren Sportfreunden aus Groß-Karben eine Kiste Bier als Dankeschön für die Nutzung des Kunstrasenplatzes der KSG 1920 über die Wintermonate zu übergeben, was bei denen erwartungsgemäß gern gesehen war.
Ein gelungener Start ins Neue Jahr, der Lust auf mehr macht!!!!
Eingesetzte Spieler: Stieber, Weber, Marscheck, Künzel, Stepina, Deckert, Campagna, Aarabi, Haas

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Abschlussbericht 2018

Auch 2018 war wieder ein ereignisreiches Jahr für die Alten Herren des FSV Kloppenheim. Diejenigen unter Euch, die eifrig die Spielberichte lesen, sind zumindest über das sportliche Geschehen rund um unsere Spiele und Turniere bestens informiert.
Zusammengefasst blicken wir was Ergebnisse und Spielweise angeht wieder auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück, bei dem wir aus den leider nur 9 stattgefunden Spielen (15 waren vereinbart - nur einmal davon mussten wir absagen)  6 Siege holten. Neben zwei hochklassigen Unentschieden mussten wir uns dann leider nach 102 Wochen (!!!) erstmals wieder geschlagen geben, allerdings stark ersatzgeschwächt gegen sehr gute Kalbacher. Das einzig schwache Spiel lieferten wir gegen Rodheim ab, wobei auch dieses 2:1 gewonnen wurde.
Von den 38 geschossenen Toren (bei 18 Gegentoren) erzielten unsere beiden Stürmer Hoppel und Tobi mit jeweils 7 die meisten, (gefolgt von Andi und Sasan mit jeweils 5 Toren), wofür die beiden Torjäger auch bei unserer Weihnachtsfeier in Abwesenheit geehrt wurden. Hoppel war zudem mit 10 Torvorlagen auch erfolgreichster Vorbereiter (Sasan 9, Höcki 5) und damit auch insgesamt ganz klar der Topscorer in Coach Don Jupps Erfolgsteam. Mit Hoppel, Stepi und Sasan waren 3 Spieler die Dauerbrenner und standen bei allen Spielen ihren Mann. Insgesamt haben wir 24 Spieler im Spieljahr 2018 eingesetzt. Erfreulich dabei, das wir mit Toni einen Neuzugang hinzugewonnen haben und mit Paule und Mülli zwei Spieler reaktivieren konnten, so daß wir auch in Zukunft gut aufgestellt sein dürften.
Auch die Hallenrunde verlief sehr erfolgreich!! Anfang Januar holten wir unseren Karbener Stadtpokal wieder zurück an den Hang, so daß wir bei den letzten 8 Austragungen sechs Mal als Turniersieger ausgezeichnet werden konnten. Das Ziel lautet natürlich 2019 und 2020 nachzulegen, damit wir den Pott genau wie seinen Vorgänger behalten dürfen.
Beim Friedrichsdorfer Hallenturnier hat es mal wieder nur zu Platz 2 (das dritte Mal bei 4 Versuchen) gereicht, aber immerhin haben wir dort mit Tobi Vogeler den Torschützenkönig gestellt. Irgendwann werden wir auch dieses Turnier mal gewinnen.
Natürlich haben wir Mittwochs, wenn mal kein Spiel oder Feiertag anstand auch eifrig trainiert, wobei man ein wenig kritisieren muss, das die Trainingsbeteiligung zu Ende des Jahres nachgelassen hat, auch wenn wir immer noch im zweistelligen Bereich waren. Die meisten Trainingseinheiten hat unser 2018er-Bräutigam Sasch absolviert - Stepi und Sasan landeten auf den Plätzen.
Auch wenn unser traditionelles Fußballgolfturnier aufgrund des heißen Sommers und dem dadurch extrem trockenen, unebenen Geläuf dieses Jahr nicht stattfinden konnte, hatten wir auch neben dem Fußballplatz das eine oder andere Highlight zu bieten. Im Frühjahr erlebte unser AH-Internes Dartturnier seine zweite Auflage, wobei es sowohl im Doppel als auch im Einzel zu Außenseitersiegen kam. Doppelsieger wurden Uthi und Sasan, die damit auch 2019 ein Doppel bilden werden (alle anderen Teams werden gelost) und im Einzel gewann "Uns Uwe" Gessner.
Uwe war auch Teil des Babybooms bei den alten Herren, wo wir mit Uwe, Hoppel und Marco stolzen Vätern und unserem Coach Don Jupp einen noch stolzeren Opa beglückwünschen durften.
Zwei unserer Mitspieler machten auch außerhalb des Fußballs sportlich auf sich aufmerksam. Während Höcki seinen ersten Marathon in respektablen 3:45 Stunden absolvierte, kegelte unser Delzepisch bei den Ü50-Meisterschaften wie ein tollwütiger Hund und errang am Ende des Tages tatsächlich die Deutsche Meisterschaft!!! An dieser Stelle noch mal Glückwunsch an diese beiden Supersportler!!!
Das größte Highlight war natürlich wie jedes Jahr unser traditioneller Fronleichnams-Zeltausflug, der uns nach Hienheim im Altmühltal an der schönen Donau führte. Viele von uns waren das erste mal dort, während einige bereits zum siebten Mal die Ehre mit unseren sehr guten Gastegebern hatten, wobei ich insbesondere Wastl hervorheben möchte, der keine Wünsche offen ließ. Ob die Fähre nach Eining, die Befreiungshalle oder das Kloster Weltenburg, zu dem wir auf einer Fähre mit den Handball-Weltmeistern von 1978 fahren durften, gemütliche Stunden in Biergärten oder am Zelt, sowie einem schon heute legendären Hundebiss - alles sorgte für einen runden Ausflug mit hohem Spaßfaktor, von dem alle Beteiligten noch lange Schwärmen werden. Hierbei gebührt der Dank unseren Organisatoren Heady, Schiene und Uthi.
Hoffen wir das wir alle gesund, verletzungsfrei und erfolgreich durchs neue Jahr kommen und weiter eifrig trainieren und eine gute Gemeinschaft bleiben!!
 

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