FSV-Kloppenheim e.V. Abt. Fussball

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WIR SIND DIE OLDIES VOM FSV!!!!



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SPIELPLAN 2018:

19.03 um 19:30Uhr gegen Ober-Erlenbach (A)

11.04 um 20:00Uhr gegen Rodheim (A)

18.04 um 19:30Uhr gegen Ober-Rosbach (A)

27.04 um 19:30Uhr gegen Kalbach (A)

09.05 um 19:30Uhr gegen Ober-Wöllstadt (H)

16.05 um 20:00Uhr gegen Friedrichsdorf (H)

13.06 um 19:30Uhr gegen Heldenbergen (H)

20.06 um 20:00Uhr gegen Heilsberg (H)

08.08 um 20:00Uhr gegen Rodheim (H)

15.08 um 19:30Uhr gegen Ober-Wöllstadt (A)

20.08 um 20:00Uhr gegen Friedrichsdorf (A)

29.08 um 19:45Uhr gegen Kalbach (H)

12.09 um 19:30Uhr gegen Ober-Rosbach (H)


(A) - Auswärtsspiel

(H) - Heimspiel

 

SPIELBERICHTE 2018:

07.11.2018  Hessen Massenheim - FSV  1:7 (0:2)

Ein überraschend hoher Auswärtssieg, zumal die letzten Spiele auf dem Massenheimer Kunstrasen immer sehr eng und umkämpft waren.
Bei leichtem Nieselregen entwickelte sich von Beginn an ein flottes Spiel, bei dem beide Mannschaften den Ball gut zirkulieren ließen und geduldig auf Ihre Chancen warteten, die dann doch eher für uns raussprangen als für die Massenheimer, bei denen meistens an unserem 16er Schluß war mit der Herrlichkeit. Außer 2-3 relativ ungenauen Weitschüssen sprang für die Gastgeber in der ersten Hälfte nichts heraus. Auch wir spielten gefällig und kamen dabei zu der einen oder anderen Chance, z.B. nach einer schönen Rechtsflanke von Nez, als Massenheims Torwart Tonis Kopfball zur Ecke abwehren konnte. Bei dieser Ecke konnte Hoppel nur per gefährlichem Spiel gestoppt werden, so dass es zu einem indirektem Freistoß am 5er kam, den Sasan auf Zuspiel von Nez zur Führung verwandelte. Weitere gute Konterchancen scheiterten am feuchten und sehr schnellen Kunstrasen, der auch die allerkleinste Ungenauigkeit bestrafte. Dennoch kamen wir nach einer Balleroberung im Mittelfeld zum 2:0. Der Ball kam halbrechts zu Nez, der Sasan am rechten 16er-Eck freispielte. Dessen scharfe Hereingabe vor das Tor konnte vom Massenheimer Verteidiger nur noch ins eigene Tor abgefälscht werden.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit probierten die Massenheimer alles um dem Spiel noch mal eine Wende zu geben, aber unsere Defensive stand stabil. Nach einem langen Ball von Sascha verlängerte Hoppel den Ball per Kopf in den Lauf des eingewechselten Tobi, der den herauseilenden Keeper per Heber überwinden konnte und mit dem 3-0 für die vermeintliche Vorentscheidung sorgte. Allerdings fanden die noch nicht aufsteckenden Massenheimer nahezu postwendend ins Spiel zurück, als Schiene eine Flanke von der linken Seite unterlaufen sollte und der Stürmer der Hessen ins verwaiste Tor einnicken konnte. Zwei Minuten später machte unser Keeper seinen Fehler wieder gut, als er bei einem Getümmel in unserem Strafraum einen Schuß aus kurzer Distanz mit einem katzenartigen Reflex an die Latte lenkte und so den Anschlußtreffer und eine Druckperiode der Gastgeber verhindern konnte. Der bestens aufgelegte Tobi brachte mit dem 4-1 dann endgültig wieder Ruhe ins Geschehen. als er den Ball auf Höhe der Mittellinie aufnahm und Richtung 16er marschierte, während Hoppel und Sasan wie die Volks- und Raiffeisenbanken den Weg frei machten, und den Ball gnadenlos flach aus 16m im linken Eck unterbrachte. Auch beim 5-1 kurze Zeit später bewies er seine ganze Klasse als eine erneute Kopfballverlängerung von Hoppel nach Abstoß von Sascha halblinks im 16er landete und Tobi den Ball per Dropkick mit links direkt im rechten Eck versenkte.
Nun war der Willen der Gastgeber gebrochen, die in den letzten Minuten nahezu wehrlos den Ball herschenkten. Zunächst fing Sasan in der gegnerischen Häfte einen Pass ab und bediente Andi am 16er, von wo dieser den Torwart ausguckte und den Ball ins lange Eck zirkelte. Direkt nach dem folgenden Anstoß nahezu die identische Szene, als Sasan erneut den Ball abfing und dieses Mal Hoppel ins Spiel brachte. Hoppel legte den Ball weiter in den Lauf von Paul, der nach über einem Jahr Pause ein starkes Comeback feierte und dabei drei Position (zunächst Verteidiger, dann Stürmer und am Schluß im Mittelfeld) begleitete und seine Leitung mit dem Tor zum 7-1 krönen konnte.
Ein verdienter Sieg, der am Ende aber 2-3 Tore zu hoch ausfiel.
Eingesetzte Spieler: Stieber, Arnold, Marscheck, Stepina, Salzmann, Künzel, Salihu, Aarabi, Siebert, Wedel, Haas, Döpfner, Vogeler, Bartram.
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12.09.2018  FSV - FC Ober-Rosbach  7:0 (5:0)
Gegen die sehr fairen Gäste aus Ober-Rosbach zeigten wir von der Niederlage gegen Kalbach gut erholt.
Die ersten zehn Minuten waren wir noch leicht verunsichert und hatten noch nicht das spielerische Selbstverständnis, bis Hoppel auf Pass von Wulle der Brustlöser in Form des Führungstreffers gelang. Fortan ließen wir keinen Zweifel am Sieger und spielten uns in der 1.Halbzeit in einen kleinen Rausch, wobei auch unsere Chancenauswertung im Vergleich zu den letzten Partien deutlich effektiver war.
Im 5-Minuten-Takt erhöhten wir das Ergebnis kontinuirlich bis zur Halbzeit auf 5:0. Zunächst setzte sich Nez nach einem Eckball von Sasan im 16er energisch durch und knallte den Ball Volley mit Rechts in den linken Winkel. Nach einer schnellen Balleroberung im Mittelfeld bediente Hoppel Höcki und dieser vollendete eiskalt aus 16 Metern. Beim 4:0 bewies Hoppel Torjägerqualitäten, als Rosbachs Torhüter einen Weitschuß von Sasan nur abklatschen konnte und unser Torjäger aus dem Jahr 2017 abstauben konnte. Für den Schlußpunkt der ersten Halbzeit sorgte eine Co-Produktion der beiden Wöllschter Kindergartenfreunde Künzellinho und Wulle, der zu guter letzt zum Pausenstand einschieben konnte.
Wie so oft im Fußball, ließen auch wir mit einer sicheren, deutlichen Führung im Rücken etwas nach und spielten eine deulich schwächere 2.Halbzeit, geprägt von vielen Einzelaktionen und schlampigen Zuspielen, wobei man den Gästen aus Rosbach auch zugestehen muss, das sie fortan defensiv wesentlich geordneter zu Werke gingen und sich bei einigen Nadelstichen nach vorne auch durchaus das eine oder andere Ehrentor verdient hätten. Aber unsere Abwehr stand stabil und was durchkam, wurde sichere Beute von unserem Marscheeeck im Tor.
Als wir zum Ende wieder etwas mehr Ordnung und Geduld in unser Angriffsspiel bringen konnten, kamen wir noch zu zwei weiteren Treffern durch Hoppel nach perfektem Zuspiel des an diesem Tag sehr quirligen Toni und durch Salzi, der ein geschicktes Zuspiel von Höcki überlegt ins linke Eck schob.
Vielumjubelt war das Comeback von unserem Christian "Mülli" Müller, der in den letzten 15 Minuten, nachdem ihn die Fans minutenlang gefordert haben, zu seinem ersten Einsatz nach drei Jahren kam und bei jeder Aktion lautstark gefeiert wurde.
Eingesetzte Spieler: Marscheck, Deckert, Weber, Stepina, Künzel, Höck, Salihu, Aarabi, Siebert, M. Wolf, Haas, Salzmann, Wedel, Müller.
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29.08.2018  FSV - FC Kalbach  1:4 (1:2)
Zwei Wochen haben uns noch zu unserem Jubiläum gefehlt und wir wären 2 Jahre ungeschlagen geblieben. Leider haben uns unsere wie immer starken Freunde aus Kalbach einen Strich durch die Rechnung gemacht. Für diesen Gegner hatten wir mit Tobi, Höcki, Wulle, Sven, Salzi, Simon und Bernd einfach zu viele Spieler auf der Ausfallliste.
Trotz allem hatten wir wieder einen starken Kader zur Verfügung und haben uns auch teuer verkauft. Der Sieg der Kalbacher ging aufgrund der spielerischen Überlegenheit natürlich in Ordnung, aber fiel um 1-2 Tore zu hoch aus, da auch wir unsere Möglichkeiten hatten und trotz der o.g. Personalsorgen ein sehr ordentliches Spiel abgeliefert haben.
Nach vielen hochklassigen Duellen in den letzten Jahren, war beiden Teams anfangs der Respekt voreinander deutlich anzumerken, da trotz passabler Ballstaffetten keines der beiden Teams ins Risiko reingegangen ist.
Wir lösten als erstes unsere Fesseln und kamen zu zwei Halbchancen, bevor wir mit der dritten Chance zur Führung kamen. Sasan flankte von der rechten Seite punktgenau auf Hoppel, der dem Kalbacher Keeper mit einem platzierten Kopfball keine Abwehrchance ließ.
Leider konnten wir diese Führung nicht lange halten, so daß die Kalbacher nach einem Fehlpass im Spielaufbau unsererseits einen blitzschnellen Konter setzten und zum Ausgleich kamen. Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware, aber spielerisch erarbeiteten sich die Gäste nun immer mehr Vorteile und kamen folgerichtig kurz vor der Halbzeit zur verdienten Pausenführung.
In der Halbzeit stellten wir auf eine offensivere Taktik um und kamen auch prompt zu einigen Torchancen durch Flo, Hoppel und Sasan, bei dessem 10Km/h Gewaltschuss sich der Keeper der Kalbacher das Knie verdrehte und nicht mehr weiterspielen konnte. Wir wünschen auf diesem Wege gute Besserung!!!
Kalbach blieb bei Kontern über den trickreichen (ehemaligen Kloppenheimer Bürger) Mittelfeldspieler und ihren schnellen Stürmer, der wahrscheinlich Deutscher Meister Ü50 im 100m-Sprint ist, stets gefährlich und so kam es wie es kommen musste und wir kassierten mitten in unsere Drangperiode das 1:3.
Im Anschluss humpelte der nächste Kalbacher (ohne Fremdeinwirkung) vom Feld, so daß wir dank 10 Minuten Überzahl noch Hoffnung hatten noch einmal zurückzukommen und unsere Serie zu retten, aber der Ball wollte einfach nicht mehr über die Linie. Ein weiterer Konter bei dem der Ball noch unglücklich in den Lauf des Kalbacher Usain abgefälscht wurde führte zum Endstand. Einen weiteren Konter der Kalbacher unterband Stepi mit einer Notbremse für die er völlig zurecht die Rote Karte gesehen hat, so das es beim 1:4 nach aufopferungsvollem Kampf bleiben sollte.
Schade um die tolle Serie, aber gegen Kalbach kann man mal verlieren.
Eingesetzte Spieler: Stieber, Döpfner, Marscheck, Stepina, Künzel, Weber, Salihu, Aarabi, Siebert, Haas, Back, Wedel, Bartram.
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15.08.2018  TSG Ober-Wöllstadt - FSV  3:3 (1:1)
Spielerisch nicht wiederzuerkennen im Vergleich zum Rodheim-Spiel präsentierten wir uns auf dem Kunstrasen in OW, so wie man es von uns gewohnt ist, auch wenn unsere Serie fast gerissen wäre, was aber dem Spielverlauf in keinster Weise entsprochen hätte.
Die Zuschauer hatten ihre helle Freude an einem Duell zweier Mannschaften die versuchten über spielerische Klasse zum Erfolg zu kommen, so dass sich ein sehr gutes AH-Spiel entwickelte, bei dem die Heimmannschaft auf gewohntem Terrain etwas mehr Ballbesitz hatte, während wir ein deutliches Chancenplus verzeichnen konnten.
Aus einer geschlossen, starken Mannschaftsleistung ragten an diesem Tag Sven (der hinten nahezu jeden Zweikampf gewann und dann das Spiel ankurbelte) und Flo (überaus lauffreudig - dazu mit 2 Toren und einer Vorlage) heraus, so dass beide zwangsläufig an der Entstehung des ersten Treffers beteiligt waren: Sven eroberte den Ball und setzte Flo auf der rechten Außenbahn in Szene - dieser drehte sich um seinen Gegenspieler herum und flankte punktgenau auf den langen Pfosten wo Heady nur noch einnicken musste.
Mit der Führung im Rücken gewannen wir immer mehr an Sicherheit und kamen zu weiteren Gelegenheiten, während die Ober-Wöllschter bis zum 16er sehr gefällig den Ball laufen ließen, ohne dabei gefährlich zu werden. Wie aus dem nichts und aufgrund einer klaren Fehlentscheidung von unserem nach OW importierten Schiri Tommy kamen die Gastgeber aus einer deutlichen Abseitsposition zum Ausgleich. Mit 1:1 ging es schiedlich, friedlich in die Kabine - nur Heady, der immer noch stinksauer über das Gegentor war und Tommy hatten noch was zu klären 
In der zweiten Halbzeit wurde das Spielniveau von beiden Teams sogar nochmal gesteigert und von altersbedingter Müdigkeit war nicht zu spüren. Das erste Ausrufezeichen setzten wir, als Hoppel sich beherzt durchsetzen konnte und den Ball von der Torauslinie vors Tor brachte, wo Flo nur noch einzuschieben brauchte.
Bei einem weiteren beherzten Lauf von Hoppel, bei dem dieser nur noch per Foulspiel gestoppt werden konnte, gab es einen Elfmeter, bei dem Heady leider zu genau (Innenpfosten) zielte und anstatt für die Vorentscheidung zu sorgen, bei OW wieder für Hoffnung sorgte. Und tatsächlich drehte das Heimteam innerhalb kürzester Zeit mit zwei Toren das Spiel, so daß wir befürchten mussten, das unsere 23monatige Serie von ungeschlagenen Spielen an diesem Abend platzen sollte.
Dies versuchten wir mit Macht zu verhindern und kamen auch zu diversen Chancen und im Anschluss an einen Eckball von Höcki durch einen Kopfball von Flo zum hochverdienten Ausgleich.
Anschließend verbrachten wir noch ein paar gesellige Stunden im Vereinsheim der Ober-Wöllstädter bei dem sich alle einig waren, das es ein sehr gutes, faires Spiel war und das wir im Jahr 2019 auf jeden Fall erneut gegeneinander antreten sollten.
Eingesetzte Spieler: Stieber, Deckert, Marscheck, Stepina, Künzel, Weber, Höck, Aarabi, Siebert, Haas, Back, Lause.
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08.08.2018  FSV - SG Rodheim  2:1 (1:0)
Unsere bis dato mit Abstand schlechteste Saisonleistung, aber zumindest die Serie hält.
Von Beginn an taten wir uns schwer mit Mannschaftlich geschlossen auftretenden Rodheimern, die laufstark immer wieder unsere Passwege zustellten, so daß wir Schwierigkeiten hatten unser gewohntes Kombinationsspiel aufzuziehen, was auch mit mangelnder Laufbereitschaft unsererseits und einem zu statischen Mittelfeld zusammenhing.
Dennoch kamen wir zu Torchancen, die normalerweise für 2-3 Spiele ausgereicht hätten, auch wenn diese dieses Mal für uns untypisch überwiegend aus langen Bällen entstanden. Einer dieser langen Bälle führte dann auch zur Führung als Hoppel einen Abstoß von Sascha mit dem Kopf auf seinen Sturmpartner Tobi verlängern konnte, der frei vorm Torwart auftauchte und diesem keine Abwehrchance ließ. Leider war das die einzige Szene in der sich unser Sturmduo Kaltschnäuzig zeigte, ansonsten überboten sich unsere beiden Torjäger im auslassen bester Chancen, so daß es trotz dürftiger Leistung statt 1:0 gut und gerne 5:0 oder 6:0 hätte stehen können.
In der Halbzeit nahmen wir uns viel vor und setzten dieses zu Beginn der zweiten Halbzeit auch um. Vom Anpfiff wegen erhöhten wir auf 2:0. Am Ende einer schnell gespielten Kombination durchs zentrale Mittelfeld gelangte der Ball von Sasan zu Künzellinho in den 16er, der den Ball aus halblinker Position in den linken Winkel ballern konnte. Fortan bestimmten wir das Spiel und fanden langsam zu alter Klasse zurück, wobei das Manko der vergebenen Chancen blieb.
Mit der von unserem Stammschiri Tommy verordneten Trinkpause war es wieder vorbei mit unserer Herrlichkeit und es folgten desolate Schlussminuten.
Direkt im Anschluss an die Trinkpause kamen die Gäste aus dem Nichts zum Anschlusstreffer, als ein anfängerhafter Stellungsfehler von Sasan den Gästen Räume schaffte, die sie mit einem perfekt ausgespielten Angriff ausnutzen konnten. Fortan war es nur noch ein Kampf gegen die Zeit und wir schafften es nicht mehr Ball und Spiel in den Griff zu bekommen. Glücklicherweise hielt unsere Defensive trotz nur noch 10 Mann (Simon kämpfte sich verletzt durch die letzten Minuten) stand, so das wir das Spiel und den Sieg nach Hause schaukeln konnten.
Eingesetzte Spieler: Stieber, Wedel, Marscheck, Stepina, S. Wolf, Künzel, Höck, Aarabi, Siebert, Haas, Vogeler, Bartram.
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20.06.2018  SSV Heilsberg - FSV  2:6 (0:2)
Die Auferstehung des Torjägers zum Anfassen beim souveränen Auswärtssieg (unser Heimrecht musste aufgrund der Sanierung unseres Platzes wieder getauscht werden) auf dem Heilberg, wo wir überraschenderweise auf dem sehr guten Rasen spielen durften, obwohl wir schon auf Kunstrasen (in dem Fall "Grüner Beton") eingerichtet waren.
Was die Lauf- und Defensivarbeit angeht waren wir von vornerein bemüht den schlechten Eindruck aus der zweiten Halbzeit vom Heldenbergen-Spiel vergessen zu machen und spielten dadurch (ungeplant) mehr auf Konter und weniger auf Ballbesitz was uns aber auch gut gelingen sollte.
Die Gastgeber waren spielerisch gut und hatten etwas mehr Ballbesitz, fanden aber aufgrund unseres guten Verschiebens und übergeben der Gegenspieler nur ganz ganz selten eine Lücke, um unser Tor ansatzweise zu gefährden, wohingegen es bei unseren Kontern oder Angriffen jedes Mal lichterloh brannte.
Dem 1:0 ging ein perfekter Spielzug voraus. Die Heilsberger versuchten uns auf unserer linken Seite zu pressen, konnten dabei aber den befreienden doppelten Doppelpass von Höcki und Sasan nicht verhindern und waren dadurch hinten offen. Höcki steckte den Ball  nach beschriebener Befreiung auf den links frei durchgestarteten Salzi durch, der den Ball flach mit links quer und durch den Strafraum passte, wo der mitgelaufene Andi den Ball von halbrechts gnadenlos gegen die Laufrichtung des Torhüters im langen Eck versenkte - Super-TOR!!!
Heilsberg versuchte mit Macht auf den Ausgleich zu drängen, biss sich aber an der von Heady (der den erkrankten Sasch ersetzte) nahezu perfekt organisierten Abwehr die Zähne aus. Auf der Gegenseite bewahrte der Heilsberger Torhüter die Gastgeber mit einer Wahnsinnsparade bei einem Freistoß von Sasan, als schon all unsere Hände halb oben waren vor dem 0:2, das aber bald folgen sollte. Sven eroberte im Mittelfeld den Ball und bediente Salzi, der den Ball direkt zu Tobi weiterspielte. Dieser zog noch an einem Gegenspieler vorbei, um dann aus 16m trocken per Aufsetzer ins kurze Eck zu vollenden. Einer Chance der Gastgeber zum verkürzen standen noch drei weitere Konter von uns gegenüber, bei denen meistens dem letzten pass der letzte Ticken Genauigkeit fehlte.
So gingen wir mit einer verdienten Zwei-Tore-Führung in die Halbzeit in der wir einmal wechseln mussten, so daß Toni bei seinem zweiten Spiel für uns erstmalig als Manndecker zum Einsatz kam und auch dort eine sehr gute Figur machte.
5 Minuten nach der Halbzeit brachten wir die Heilsberger dann ins Spiel zurück, als Höcki anstatt den Ball aus der eigenen Hälfte nach vorne zu Tobi zu spielen, der eine 1-1-Sitation gehabt hätte, per zu kurzem Rückpass no-look zu Andi spielen wollte (der in dieser Situation auch nicht hätte rufen dürfen). Den Rückpass erlief einer der beiden starken Heilsberger Stürmer und bediente nach kurzem Dribbling seinem Sturmparten, der nur noch einzuschieben brauchte.
Anstatt jetzt einzubrechen schlugen wir direkt zurück, woran die beiden Protagonisten die beim Gegentor gepatzt hatten, einen erheblichen Anteil hatten. Höcki erkämpfte nach einer abgewehrten Ecke am gegnerischen 16er den Ball. spielte quer zu Sasan, der direkt weiter auf Tobi und dessen punktgenaue Flanke von der rechten Seite verlängerte Andi gekonnt per Kopf ins lange Eck. Simon übernahm im Anschluss den Part von Heady, musste allerdings erstmal nicht eingreifen, da wir uns in einen kurzen Rausch spielten und das Spiel im 3-Minuten-Takt gegen in dieser Phase überfordert wirkende Heilsberger für uns entschieden. Zunächst kam der Ball nach einer schnellen Kombination von der rechten Seite flach von Tobi zu seinem Sturmpartner Hoppel an den 5er, der den Ball nach hinten ablegte wo unser Doppelherz Andi die Vorentscheidung herbeiführen konnte. Dem 5:1 ging ein schöner Steilpass von Höcki voraus, bei dem Hoppel DIESES MAL (nach zuvor 3 gescheiterten Versuchen) die Nerven behielt und den Ball am Keeper vorbei ins lange schob. Auch dem 6:1 ging ein geniales Zuspiel von Höcki voraus, der in diesem Fall den Ball am 16er durch zwei Gegenspieler zu Sasan spitzelte, dieser wickelte sich um seinen Gegenspieler rum und versenkte den Ball humorlos im langen Eck.
Danach schalteten wir einen Gang zurück, so daß es am Ende noch mal Chancen auf beiden Seiten gab und die Heilsberger mit einem Sonntagsschuß aus 25 Metern zum verdienten Anschlußtreffer kamen, was am hochverdienten Auswärtssieg allerdings nichts mehr ändern sollte.
Sehr gute, geschlossen, starke Mannschaftsleistung, obwohl wir einige Ausfälle zu kompensieren hatten. Nur die dritte Halbzeit ließ im Vergleich zu unseren sonstigen Auswärtsspielen zu wünschen übrig, wo diesmal die halbe Mannschaft nicht mehr den Weg in die schöne Kneipe und den gemütlichen Außenbereich fand. Das darf dann beim nächsten Spiel gern wieder etwas mehr werden.
Eingesetzte Spieler: Stieber, Döpfner, Weber, Stepina, Künzel, Deckert, Höck, Aarabi, Salzmann, Vogeler, Haas, Siebert, S.Wolf.
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13.06.2018  Viktoria Heldenbergen - FSV  4:4 (0:3)
Da an unserem Platz in der Woche die Sanierungsarbeiten begonnen haben, mussten wir das eigentliche Heimrecht mit dem neuen Gegner aus Heldenbergen tauschen, wo sich auf dem gut zu bespielenden Rasenplatz ein hochklassiges Alte-Herren-Spiel mit entwickeln sollte.Zunächst hatten wir das Geschehen im Griff und erspielten uns ein leichtes Übergewicht mit ein paar Chancen, ehe Hoppel eine davon, als er nach Doppelpass Höcki/Sasan von letzterem den Ball bekam, sich um seinen Gegenspieler drehte und den Ball im Tor unterbringen konnte, zum verdienten 1:0 nutzte. Fast im direkten Gegenzug gab es ein erstes Ausrufezeichen der Gastgeber, die bei einer Co-Produktion ihrer beiden besten Spieler nach einem Querpass von der rechten Seite aus 16 Metern nur den Innenpfosten trafen.Durch gute Bewegungen unserer beiden Stürmer, die unseren Mittelfeldspielern immer wieder den Weg frei räumten, bestimmten wir aber weiter den Gang der Dinge und kamen immer wieder gefährlich vors Tor. Um das Ergebnis auszubauen, benötigten wir jedoch einen berechtigten Elfmeter, den Heady nach Foul an Hoppel souverän verwandeln konnte. Kurz darauf kamen wir zur vermeintlichen Vorentscheidung: Tobi kratzte einen Ball noch von der Torauslinie Richtung Hoppel, der den Ball im 16er behaupten und für Sasan überlassen konnte - dessen Schuß wurde noch vor die Füsse von Salzi abgefälscht und von ihm - mit seinem ersten Tor für die FSV-Oldies - eiskalt aus kurzer Distanz eingenetzt. Direkt im Anschluß mussten wir Hoppel und Höcki leicht angeschlagen ersetzen, was aber angesichts der Qualitäten der beiden eingewechselten Flo und Nez, der nach 9-Monatiger Verletzungspause zum lange ersehnten Comeback kam, zunächst keinen negativen Einfluß auf unser Spiel haben sollte. Weitere Möglichkeiten um das Ergebnis gegen spielstarke Heldenberger zur Pause noch deutlicher zu gestalten ließen wir ungenutzt, so daß es mit einer scheinbar beruhigenden 3-0 Führung (es hätte auch 6:1 stehen können) in die Pause ging, in der der Grundstein für den Leistungseinbruch in der 2.Halbzeit gelegt werden sollte. Auch wenn wir uns alle einig waren, das wir konzentriert bleiben müssen, da der Gegner sehr stark ist, überwogen die Privatgespräche und jeder ging gefühlt seinen eigenen Weg. Dementsprechend unkonzentriert gingen wir in die 2.Halbzeit und sollten auch relativ schnell dafür bestraft werden. Die Taktische Grundordnung ließ zu wünschen übrig, Bälle von hinten wurden zu ungenau oder zu spät ins Mittelfeld gespielt, zumal wir dort nun sehr früh attackiert wurden, da die Heldenberger ihre Taktik umgestellt und sich besser auf uns eingestellt hatten. In dieser Phase fehlte aufgrund mangelnder Laufbereitschaft im Sturm völligst die Entlastung so das es 20 Minuten nach der Halbzeit auf einmal 4:3 für die Gastgeber stand, die sogar noch die Möglichkeit verpaßten noch höher in Führung zu gehen. Fortan waren wir wieder bemüht das Spiel in den Griff zu bekommen und kamen dann auch wieder zu Chancen, zumal auch Hoppel und Höcki auf das Spielfeld zurückkehrten.Nach einem Schuß von Andi dem Flo noch eine leichte Richtungsänderung gab, konnte der Torwart den Ball nur abklatschen und Flo versenkte den Nachschuss zum alles in allem gerechten 4-4 in einem denkwürdigen Spiel, so daß wir unsere Serie von ungeschlagenen Spielen (letzte Niederlage im September 2016) weiter ausbauen konnten. Auf der gemütlichen Terrasse des schönen Vereinsheims der Viktoria ließen wir den Abend bei ein paar Bierchen und Hamburgern in unterschiedlichen Größen standesgemäß ausklingen und erspielten dabei wenigstens einen kleinen Punktsieg, da wir länger vor Ort waren als die Heimmannschaft 
Eingesetzte Spieler: Stieber, Döpfner, Marscheck, Stepina, Künzel, Höck, Weber, Aarabi, Salzmann, Vogeler, Haas, Salihu, Back, Lause, Wedel

 

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31.05 - 03.06.2018  38. AH-Zeltausflug nach Hienheim

Nachdem ich jetzt vollständig wiederhergestellt bin, wird es Zeit für eine kleine Erinnerung an einen wieder Mal hervorragenden Fronleichnamsausflug unserer FSV-Oldies, auch wenn es für den einen oder anderen auch die Hundstage von Hienheim waren 
Aufgrund diverser Verpflichtungen und Einladungen lief das diesjährige Verladen, das traditionell am Vorabend des Ausfluges stattfindet, etwas schneller und ungewöhnlich ruhig ab. Ich hoffe das wir uns 2019 wieder 2-3 Stündchen Zeit nehmen, um gemeinsam eine Kleinigkeit zu Essen und uns bei paar Kaltgetränken auf die kommenden Tage einzustimmen.
So kamen wir allerdings dieses Jahr alle relativ ausgeruht und dementsprechend voll motiviert (später dann voll UND motiviert ) um 6:00 Uhr zum Treffpunkt am altehrwürdigen Kloppenheimer Hang, wo wir allerdings eine Hiobsbotschaft hinnehmen mussten, da unser Aldo kurzfristig krankheitsbedingt absagen musste. Gut, das Reinhard und Peter unseren Karl-Heinz dieses Mal ausnahmsweise mal nicht vergessen haben, so daß Sie dann wenigstens zu dritt im Auto saßen. Die Wöllschter Fraktion um die Twin-Tower-Wölfe (Simon und Wulle) und Künzellinho nahmen unser Püppi auf, während Höcki den Bald-Ehemann Sascha, den Bald-Papa Uwe und die lebende FSV-Legende Peter Kus an Board hatte. In alter Tradition bildeten Delzepisch, Schmusi, Heady und Sasan das Spaßauto, das wieder mal soviel Spaß hatte, das es aufgrund diverser Pinkelpausen wieder als letztes am Zielort an kam, wo wir dann auch auf unsere Verpflegungsbusse trafen, die von Uthi und Coachi (die waren so schnell, weil sie weniger Gewicht an Board hatten, da die Pfannen fehlten), sowie von Schiene und Stepi, bereits ab 5:15 Uhr gesteuert wurden. Einzig unser Nachzügler Jens Häusler, der nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder teilgenommen hat, kam noch kurze Zeit später, war aber aufgrund seiner Nachtschicht auch erst mit Verspätung losgefahren.
Nach all den Jahren, war der Aufbau unserer Zeltstadt, samt Vorzelt, Zapfanlage, Elektrik etc. ein Selbstläufer, so daß wir langsam zum gemütlichen Teil des Ausflugs übergehen konnten.
Dieses Mal wurden wir von unserem hervorragenden Gastgeber Wastl und seiner Gattin mit einem Brezn-/Bierfrühstück begrüßt, bei dem er als langjähriger Vereinsvorsitzender, langjähriges Mitglied im dortigen Kreisfußballausschuss und als Kommunalpolitiker all denen, die beim 8. Besuch der Kloppenheim AH erstmals in Hienheim waren, einiges über die örtliche Geschichte erzählen konnte. Um das alles wiederzugeben müsste ich jetzt sicherlich ein bißchen weiter ausholen, aber das würde zu weit führen. Es war den meisten von uns auch schwer zu folgen, da die Rede vor den Getränken kam und wir langsam anfingen zu dehydrieren .
Nach erfolgreichem Frühschoppen und starten der eigenen Zapfanlage, begaben wir uns dann auf die erste Ortsbegehung quer durch Hienheim bis an die Fähre, die uns für 1,-€ pro Person direkt über die Elbe...äh Sorry... Donau zum Biergarten in Eining brachte.
Wie so üblich am ersten Tag blieb kein Auge und schon gar keine Kehle trocken und es gingen einige Bayerische Helle (egal welcher Marke - irgendwie sind das komische Biere) über den Tresen. Gute Sprüche und Situationskomik trugen das übrige zur fantastischen Stimmung bei, auch wenn die Jungs dieses Mal bissi Singfaul waren, so daß wir unser mitgebrachtes Liedgut nur zum Teil mit den Einheimischen teilen konnten.
Der erste Schwung hatte dann Lust auf gutes Pils aus unserem eigenen Zapfhahn und verließ dementsprechend den Biergarten in Richtung unserer Zeltstadt, wo dann auch das traditionelle Lattenschießen stattfinden sollte, über dessen Verlierer wir ja für gewöhnlich den Mantel des Schweigens Hüllen - kleiner Tipp: Normalerweise hält er nix fest, diesmal hat er nix getroffen  - RICHTIG - Schiene hat verloren!!!
Mittlerweile konnten sich auch die restlichen Oldies vom Biergarten in Eining trennen und unser Peter G. wurde aufgrund des Abstiegs vom FCähähäh scheinbar ein wenig wehmütig und hörte sich Kölsche Musik im Auto an und schlief dabei den Schlaf der Gerechten, während sich draußen ein kleines Gewitter androhte und sich der Rest ins Vorzelt verkrümelte. Sollte das kurzzeitige Hundewetter etwa schon ein Vorbote auf die Geschehnisse des nächsten Tages sein  ??? Auf jeden Fall folgte am gleichen Abend noch ein kleines Gewitter im Zelt, nachdem Höcki mit kleiner Unterstützung von Wulle für ca. eine halbe Stunde Schmusi sämtliche Fußballerischen Qualitäten absprach und versuchte ihn für den nächsten Tag bei Schmusis eigenem Abschiedsspiel aus der Mannschaft zu reden. Schmusi, der zur Überraschung aller gegen seine Natur Mucksmäuschenstill alles über sich ergehen ließ, beschwerte sich daraufhin beim Coach, konnte ihm aber auch auf mehrfache Nachfragen ("Wat hab ick denn jesagt") nicht sagen was dieser gesagt hat, so daß unser Präsident Heady, seines Zeichens selbst Meister des deutlichen Wortes, die Wogen wieder glätten musste, was so anstrengend und verwirrend gewesen sein muss, daß er zunächst am Tisch eingeschlafen ist und beim durstigen Erwachen versucht hat, aus seiner Kappe zu trinken . In der Zwischenzeit verabschiedeten sich nach und nach die Protagonisten des Tages in ihre Schlafgemächer, während die wachgebliebenen noch einiges zu lachen hatten, bis Schlußendlich um 2:30 auch die letzten nach einem langen Tag in ihre Feldbetten, auf Ihre Liegen oder Luftmatratzen fielen.
Die ersten wurden wieder munter und spülten die Gläser vom Vortag, bereiteten das Frühstück vor oder holten Brötchen (was dieses Jahr jeden Tag auf Wulle, den Frühaufsteher zurückfiel), während unser Uthi auf den geliehenen Pfannen die ersten Rühreier mit seinen eigenen Spezialgewürzen verfeinerte.
Nachdem Frühstück ging es mit den Autos zunächst zur Befreiungshalle nach Kelheim, die im Auftrag von König Ludwig dem I. von Bayern zum Gedenken an die gewonnenen Schlachten der Befreiungskriege gegen Napoleon errichtet wurde. Ein imposanter Bau, dessen zum Eingang führende Treppe Heady zum nachstellen der legendären Szene aus Rocky animierte. Danach besichtigten alle mehr oder weniger lang die Räumlichkeiten, bevor sich die Truppe nach und nach zum auffüllen des Flüssigkeitshaushalts am nahegelegenen Bistro wieder einfand.
Nachdem alle Kehlen wieder befeuchtet waren, ging es mit den Autos in die Innenstadt von Kelheim, um beim weißen Brauhaus zu Mittag zu Essen und die Schneider Weiße im Biergarten bei schönem Sonnenschein frisch aus der Quelle zu genießen. Vollgestopft und guter Dinge, wurde nach und nach die Zeche bezahlt, um zurück nach Hienheim zu fahren und sich auf das Abendliche Spiel vorzubereiten. Nur das Spaßauto hing mal wieder hinterher (diesmal allerdings schuldlos) und wurde dafür am Kelheimer Marktplatz bestraft, als der Hund von Baskerville völligst grundlos und aus dem nichts deren Fahrer Delzepisch angriff und in den Knöchel biss, was nicht nur ihn, sondern auch seine Mitfahrer zunächst sprachlos werden ließ und angesichts der frechen Sprüche der Hundehalter, das ein Kerl wie ein Baum sich bei so einem "Ritzerl" nicht so anstellen solle und sich ja für 2€ beim KIK neue Socken kaufen könne, auch noch viel Zurückhaltung erforderte, damit die Situation nicht eskaliert. Es war zwar leicht zu Erahnen, aber in dieser Form nicht zu erwarten, das der Hundebiss von Kelheim später am Abend für reichlich Gesprächsstoff und Spaß sorgen sollte... Wer den Schaden hat....
Nachdem das Geschehene im Zeltlager die Runde machte und auch dort zunächst zu Betroffenheit geführt hat, bereiteten wir uns mit ein paar Bier auf unser Spiel gegen eine Hienheim-Auswahl vor, die mit Spielern zwischen 14 - 56 Jahren gegen uns antraten. Waren wir bei Ankunft auf dem Ausflug noch 14 Spieler, so wurden wir durch Höckis Brandrede vom Vorabend, Delzepischs Hundebiss und Coachis Achtfachen Apfelschnaps vom Vorabend bereits zum Anpfiff auf 11 Spieler dezimiert. Das konnte nach den Anstrengungen der ersten 1,5 Tage auf dem zwar sensationellen, aber auch unfassbar großen Platz ja heiter werden. Gleich die ersten Minuten nach Anpfiff von unserem Gastgeber und Tausendsassa Wastl zeigten, das wir zwar spielerisch die bessere Mannschaft waren, aber auch hier und da unseren Schaff mit den jungen, schnellen Spielern der Hienheim-Auswahl hatten, so daß bereits nach zwei Minuten unser Keeper Schiene auf allen Vieren durch den halben Strafraum krabbeln musste, um einen fallengelassenen Ball wieder aufzunehmen. Nach 10 Minuten dann der erste Schock, als bei unserem Uthi eine alte Knieverletzung wieder aufbrach und er das Spielfeld verlassen musste. Aber auch in Unterzahl spielten wir sehr gefällig und teilweise Tiki-Taka, wobei insbesondere die Laufarbeit (vor allem im zentralen Mittelfeld) hervorzuheben ist, die bei den Temperaturen und den Vorzeichen so nicht zu erwarten war. Die Laufarbeit war aber scheinbar zu viel für Wulle und seine Wade der Nation, so daß wir ab der 20. Minute dann mit zwei Mann weniger spielen mussten und uns vorkamen wie bei den 10 kleinen Jägermeistern. Aber auch mit 9 Mann schafften wir es den Ball lange in den eigenen Reihen zu halten, auch wenn uns Schiene bei einem schnellen Gegenstoß mit einer Fußparade im 1-1 mit dem Stürmer vor dem Rückstand bewahren musste. 5 Minuten vor der Halbzeit war es dann doch passiert und ein raffinierter Schuß ins kurze Eck brachte uns vermeintlich auf die Verliererstraße. Wenigstens waren wir kurz danach wieder zu zehnt, da unser Delze Mitleid mit uns hatte und sich trotz Hundebiss umzog und aufs Spielfeld kam. Dort spielte er stark wie lange nicht mehr und lief wie vom wilden Hund...äh Affen...gebissen - vielleicht hat ihm vorher auch einfach nur der Biss gefehlt. In der zweiten Halbzeit bekamen wir auch noch den technisch stärksten Spieler der Gastgeber, den 14jährigen Johannes dazu, so daß es 11 gegen 11 weiter ging.
In der zweiten Halbzeit steigerten wir uns nochmal spielerisch und läuferisch, wobei insbesondere Andi mit der Kraft der zwei Herzen einige Sprints über seine rechte Seite zog und immer wieder für Gefahr sorgte. Allerdings muss man zugeben, das wir auch einmal großes Glück hatten, als aus dem nichts zwei Gegenspieler vor unserem Tor auftauchten und der Mittelstürmer das Kunststück fertig brachte den Ball aus 5 Metern ca. 3 Meter am leeren Tor vorbeizuschieben!!! 10 Minuten vor dem Ende kamen wir dann zum verdienten Ausgleich durch einen Kopfball von Heady, der nach einem Eckball von Sasan wie einst Kalle Riedle in der Luft stand und den Ball mit Brachialgewalt einschädelte. Bei diesem alles in allem gerechten Unentschieden blieb es dann auch bis zum Schluß eines sehr fairen Spiels, das allerdings noch ein Highlight zu bieten hatte, da Schmusi sich doch noch umgezogen hatte und in den letzten 5 Minuten noch zu seinem Abschiedsspiel kam - oder war es vielleicht doch das Comeback???
Im Anschluss luden wir die Hienheimer Kicker zu Bier und gegrilltem in unsere Zeltstadt auf deren Trainingsplatz ein und verbrachten noch 1-2 gemeinsame Stunden. Während Uthi, Karl-Heinz und Jens die Steaks und die Würste zubereiteten, musste Johannes (14) einigen von uns erklären, das man nur ein Gscheites Bier trinkt und koan Radler und koan Russn.
Wenigstens nutzen wir die Gunst der Stunde, um Wastl zu fragen, wie lange man zu Fuß vom Kloster Weltenburg nach Eining an die Fähre läuft. Sicherlich konnte man das nicht so pauschalisieren und muss da ein wenig weiter ausholen, so daß Wulle noch mal genauer nachfragen musste. Im Endeffekt dauerte die Erklärung dann etwa genau so lang wie der eigentliche Weg 
Als es langsam kälter wurde und sich noch ein kleiner Schauer ankündigte zogen wir uns ins Vorzelt zurück und es begann ein denkwürdiger Abend, wobei ich mir nicht vorstellen kann, das jemals irgendwo auf der Welt ein Hundebiss so ausgeschlachtet wurde, wie in dieser Nacht. Die allgemeine Angst in der Truppe, das Delze in der Nacht zum Werwolf mutieren könnte und die Szenarien, wer wohl seine ersten Opfer sein dürften und warum wurden bis aufs äußerste durchgekaut und verursachten bei mehreren Teilnehmern Bauchschmerzen vor Lachen. Insbesondere Andi stecke mit einem zweiminütigen Lachanfall, bei dem er keinen Satz mehr rausbrachte alle an und startete das Thema aufs neu - was Rumtopf aus den Menschen machen kann...
Höcki, Schmusi, Heady und Sasan trauten sich aufgrund der drohenden Horrornacht scheinbar nicht ins Bett und beratschlagten wie Sie das drohende Szenario verhindern könnten und schmiedeten einen perfiden Plan, der trotz reiflicher Überlegung immer wieder Lücken aufzuweisen hatte, so daß sie sich gegen 3:30 Uhr dann doch ins Bett begaben. Aufgrund des hohen Geräuchpegels den die Teamkollegen bei Ihrer Unterhaltung im Schlaf verursachten, standen Heady und Sasan kurzzeitig noch mal auf und setzen die Zappanlage wieder in Gang, um sich die nötige Bettschwere zu holen, was irgendwann dann auch klappen sollte.
Die ersten sollten 1-2 Stunden später wieder aufstehen und die Freude war groß, das wir uns alle wiedersahen und das Massaker von Hienheim scheinbar doch abgewendet werden konnte. Nicht mal die angekündigten nächtlichen Gewitter über Püppis Wurfzelt wurden war.
So konnten wir nachdem Frühstück alle, bis auf Uthi, dessen Knie keine größeren Bewegungen zuließ, gestärkt mit einem Kleinbus zur Anlegestelle in Kelheim fahren, um von dort mit einem Schiff zum Kloster Weltenburg zu schippern. Auf dem Schiff wurde viel geschichtliches und wissenswertes mitgeteilt, aber dafür müsste man sicherlich ein bißchen zu weit ausholen, um das hier alles preiszugeben - außerdem hab ich nicht zugehört, da ich von einigen unserer Mitfahrer auf dem kleinen Dampfer abgelenkt war: niemand geringeres als die Handball-Weltmeister von 1978 um Heiner Brandt, Jo Deckarm, Kurt Klühspies etc. hatten für den Tag gemeinsam mit ihren Familien anlässlich ihres jährlichen Wiedersehens das gleiche Programm geplant.
Am Kloster Weltenburg angekommen, wurden erstmal Hunger und Durst gestillt und man muss anmerken, das trotz dieser Massenabfertigung die dort betrieben wird, sowohl beim Weizenbier als auch beim Essen keine Wünsche offen blieben. Da unsere Hienheimer Gastgeber für das Abendliche Vorbereitungsspiel der "Mannschaft" in Österreich einen Beamer für uns besorgt hatten, standen wir ein wenig unter Zeitdruck und konnten uns wohl oder übel nicht allzulang im Kloster Weltenburg verewigen. Es hätte zwar jeder auf das Spiel verzichten können, aber wenn sich Wastl und sein Team schon solche Mühen gemacht haben, gebührte das der Anstand, das wir das Angebot auch wahrnehmen.
Also gingen wir am Ufer der Donau entlang (Ohohoh olalala) vom Kloster Weltenburg nach Eining in den Biergarten. Ein strammer Marsch über ca. 10km durch die glühende Sonne und wir hatten uns die nächsten Getränke redlich verdient, wobei viele einen kleinen Getränkekiosk auf dem Fußweg als Marktlücke erkannt haben. Nachdem der Flüssigkeitshaushalt wieder einigermaßen ausgeglichen war, ging es mit der kleinen Fähre über eine Donauwelle zurück Richtung Hienheim, wo das Ziel ausgegeben wurde die eigenen Bierreserven noch bis zur Abfahrt zu vernichten und noch schnell eine Runde Lattenschießen vorm Länderspiel zu absolvieren, die dann wieder an einen Torwart ging, diesmal aber an Maaarscheck.... Durch die Verzögerung des Spiels schafften wir sogar noch eine zweite Runde Lattenschießen, bei der Stepi demonstrierte, weshalb er mittlerweile in der Abwehr spielt .
Über das Länderspiel, auf das sich zunächst dann doch der eine oder andere freute, hüllen wir mal den Mantel des Schweigens, da es tatsächlich unsere Erwartungen noch untertroffen hatte - aber mit so einer miesen Vorbereitung kann man nur Weltmeister  werden - Wir freuen uns auf den 5.Stern
Der letzte Abend stand noch mal im Zeichen des gemütlichen Beisammenseins und dem Kampf gegen die Bierreserven, wobei bei Einbruch der Dunkelheit die Nichtraucher im Vorzelt verschwanden, da es draußen doch merklich abkühlte, während die Raucher noch 1-2 Stunden draußen ausharrten und beobachteten wie Batman fast doch noch das Massaker von Hienheim anrichtete, aber dann von Karl-Heinz aus dem Zelt befördert wurde.
Als es dann auch für die Raucher draußen zu kalt wurde, wollten sie ihren Kollegen ins Vorzelt fogen und stellten entsetzt fest, das dies bereits leer war. Scheinbar hatte der lange Marsch des Tages und die Ereignise der Vortage doch deutlich an den Kräften gezehrt, so daß einige wohl etwas Schlaf nachholen mussten.
Die letzten hielten noch mal bis 2:30 Uhr durch und blickten bereits auf einen überragenden Ausflug, sowie Ausflüge der Vergangenheit zurück und amüsierten sich über Filmklassiker wie Werner-Beinhart, Das Leben des Brian, Die Ritter der Kokosnuss oder die Bud Spencer/Terence Hill-Reihe.
Am letzten Morgen brach dann teilweise die allgemeine Hektik auf und der eine oder andere konnte froh sein, das er nicht im freien aufwachen musste, ihm nicht die Liege unter dem Hintern weggezogen wurde oder nicht Teller oder Tasse aus der Hand gezogen bekam. Natürlich wurde die Hektik später so erklärt und glorifiziert, weil wir durch das frühe Räumen erstmals auf einer Rückreise aus dem Bayerischen Raum vom Stau verschont geblieben sind  aber wer weiß ob es später zu mehr oder weniger Verpätungen gekommen wäre.
Am Ende vom Lied kamen wir (fast) alle gesund wieder heim - auf diesem Wege gute Besserung im Namen der Truppe an unseren Uthi, der auch seinen traditionellen Sonnenbrand wieder mit heimbringen durfte - und hatten einen nahezu perfekten, harmonischen Ausflug für den ich mich bei allen Beteiligten herzlich bedanken möchte, insbesondere bei Uthi, dem Mädchen für alles, Heady, dem Präsident und Organisator, sowie allen, die sich als Fahrer zur Verfügung gestellt haben. Natürlich auch an die Firmen Rafael Martinez und Polygonvatro für die Verpflegungsbusse, sowie an die lebende Legende Wastl für die freundliche Betreuung rund um Hienheim.
Ich hoffe das Ihr alle und noch ein paar mehr auch im nächsten Jahr wieder dabei seid, um wieder einen außergewöhnlichen Ausflug zu erleben, aber dann wieder mit mehr Zeit bei Verladung und mehr Gelassenheit beim Abbau.

 

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09.05.2018  FSV - TSG Ober-Wöllstadt  4:1 (2:1)
Nachdem wir in der Zwischenzeit mangels Spielern gezwungen waren das Spiel in Kalbach abzusagen (Spieltermine scheinen bei uns nur Montags oder Mittwochs zu funktionieren), kam es dann endlich zu unserem zweiten Saisonspiel.
Mit der TSG Ober-Wöllstadt, die im AH-Bereich Zuwachs vom VfR Ilbenstadt bekommen hat, wartete, was den Alte-Herren-Bereich angeht, ein neuer Gegner auf uns, auch wenn wir in früheren 1.Mannschaft-Zeiten mit dem einen oder anderen einige Schlachten geschlagen haben.
Es entwickelte sich ein gutklassiges AH-Spiel. in dem die sehr starken Gäste in der 1.Halbzeit defensiv sehr gut standen und bei Ballgewinnen immer wieder schnelle Nadelstiche setzen konnten und unsere Abwehr damit ganz schön forderten.
Wir probierten es mit unserem Kurzpassspiel recht gefällig, aber aufgrund des guten Verschiebens von OW doch meist ohne zu dicken Chancen zu kommen.
Als es dann doch einmal schneller ging mit der Ballzirkulation von Rechts nach links und unser Verteidiger Stepi sich miteinschaltete, sollte es gleich klingeln. Stepis Querpass nahm Wulle am 16er mit rechts an und setze ihn in der selben Bewegung mit links als Aufsetzer ins kurze Eck.
Am Spielablauf änderte sich nix und dementsprechend kam in dieser ausgeglichenen ersten Hälfte die TSG zum bis dahin nicht unverdienten Ausgleich, der nach einer sehenswerten Einzelleistung über die linke Seite, als Ilbenstadts linker Mittelfeldspieler trotz eines anstrengenden Sprints über 40m inkl. dreier Zweikämpfe immer noch genug Kraft hatte den Ball aus spitzem Winkel knallhart über den rechten Innenpfosten im Netz unterzubringen. Sehr schönes Tor!
Kurz vor der Halbzeit kamen wir dann doch noch zur Führung, als Tobi, der einen schweren Stand hatte, da ihn insbesondere die ehemaligen Ilbenstädter gut kannten und auf ihn eingestellt waren, sich dann doch mal unnachahmlich durchsetzen konnte und den Ball mit links quer durch den 16er spielte, wo Wulle am langen Pfosten stehend nur noch einzuschieben brauchte.
In der zweiten Halbzeit versuchten wir auf Anraten unserer beiden Stürmer die Gäste früher anzugreifen, was sich genau als richtige Taktik entpuppen sollte. Fortan hatten wir das Spiel im Griff und spielten schnellen, schnörkelosen Fußball, wobei sich insbesondere die Hereinnahme von Sven, auf die für ihn ungewohnte Manndeckerposition bezahlt machen sollte, da er immer wieder die Bälle (selbst im Luftkampf) sauber erkämpfte und direkt in den Spielaufbau überging.
Wenn man was negatives an der 2. Halbzeit finden könnte, wäre es die schlechte Chancenauswertung, die schon befürchten ließ, das sich das irgendwann rächen könnte. Unser Anton "Toni" Siebert, der einen sehr starken Einstand feierte hatte scheinbar ähnlich wie Heady zu viel Zeit zum überlegen, während auch Hoppel mehrfach in aussichtsreicher Position scheiterte. Als unser wieder Mal kaum vom Ball zu trennender (weder vom Gegner noch vom Mitspieler ) Antreiber Wulle aufgrund der Hülle an vergebenen Tormöglichkeiten ein Machtwort gesprochen hatte, landete der nächste Versuch im Netz. Toni setzte sich auf seiner linken Seite gegen 4 Gegenspieler durch, bis sie ihn an der 16er-Außenlinie zu Fall brachten. Beim fälligen Freistoß nahm niemand die warnenden Worte des Ober-Wöllstädter Liberos Thomas Korff ernst, das der Ball direkt aufs Tor kommt und so kam es, das Sasan den Ball an Freund und Feind vorbei im langen Eck versenkte.
Mit dem nächsten Angriff machten wir den Deckel drauf. Hoppel erkämpfte in der gegnerischen Hälfte den Ball und zog Richtung 16er, wo er den mitgelaufenen Heady anspielen wollte. Der abgewehrte Pass kam erneut zu Hoppel, der daraufhin quer zu Sasan legte - trockener Schuß aus 16m ins kurze Eck - 4:1.
Die letzten Minuten schaukelte das Spiel dann eher unaufgeregt dem Ende entgegen, wobei beide Mannschaften in einem überaus fairen Spiel bemüht waren weitere Tore zu schießen.
Alles in allem ein sehr gelungener Heimspielauftakt gegen einen Super-Gegner in allen Belangen, da die Jungs aus Ober-Wöllstadt/Ilbenstadt noch einige Zeit bei uns verweilten. Warum haben wir nicht schon die letzten Jahre gegeneinander gespielt?? Ich hoffe aber das die beiden Spiele gegen OW auf Jahre in unserem Terminkalender fest eingeplant sind.
Eingesetzte Spieler: Stieber, Döpfner, Marscheck, Stepina, Künzel, M.Wolf, Höck, Aarabi, S.Wolf, Vogeler, Haas, Deckert, Siebert, Weber, Wedel
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18.04.2018  FC Ober-Rosbach - FSV  2:4 (0:3)
Nachdem die ersten beiden Spiele gegen Ober-Erlenbach, die von der Grippewelle dezimiert waren und Rodheim, wo auf beiden Plätzen Nachholspiele der Jugendmannschaften dazwischen kamen, ausgefallen waren, kamen wir nach fast einem halben Jahr endlich mal wieder zu einem Spiel.
Mit dem ersten Angriff gingen wir bereits 1:0 in Führung ohne das die Rosbacher auch nur einmal den Ball berührt haben. Nach einer längeren Ballstaffette bei der fast jeder Spieler mal den Ball berührt hatte, kam der Ball auf linksaußen zu Tobi, dessen punktgenau Flanke Hoppels Kopf fand. Den Kopfball konnte der gute Rosbacher Keeper noch abwehren, aber gegen Hoppels Nachschuss war er dann chancenlos.
Wir behielten fortan über die komplette 1.Halbzeit die Spielkontrolle und spielten geduldig unsere Chancen aus. Nach einem schnellen Antritt über die rechte Außenbahn von Hoppel, revanchierte dieser sich mit einem Querpass in den 16er bei seinem Sturmkollegen Tobi, der schnell schaltete und den Ball im Tor versenken konnte.
Kurze Zeit später erhöhten wir auf 3:0, als Wulle einen Freistoß aus dem Halbfeld von Sasan per Kopf ins Eck drücken konnte.
In der zweiten Hälfte stellte Ober-Rosbach ein wenig um und machte uns das Spiel fortan um einiges schwerer, wobei wir uns teilweise auch entweder in zu viele Einzelaktionen verstrickten oder zu schnell versucht haben den tödlichen Pass zu spielen, anstatt unsere Spielstärke clever auszunutzen. Trotzdem kamen wir zur Vorentscheidung, als Höcki mit dem Rücken zum Tor und einem Gegenspieler und Torwart im Kreuz, den Ball auf den mitgelaufenen Tobi querlegen konnte und dieser nur noch ins leere Tor schieben musste.
Im Gefühl des sicheren Sieges wurden wir leichtsinnig und anstatt wir unsere Defensivabteilung inkl. Torwart für ihre gute Leistung mit einem Zu-0-Spiel zu belohnen, luden wir den Gegner zu zwei zugegebenermaßen schönen Treffern ein.
Alles in Allem ein etwas holpriger, aber doch gelunger Saisonauftakt, in dem der Sieg nie gefährdet war und wir unsere Ungeschlagen-Serie weiter ausbauen konnten.
Eingesetzte Spieler: Döpfner, Lause, Marscheck, Stepina, Miska, M.Wolf, Höck, Aarabi, Salzmann, Vogeler, Haas, Weber, Wedel, Uth
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03.03.2018  Hallenturnier in Friedrichsdorf
Irgendwie steht das Hallenturnier in Friedrichsdorf unter keinem guten Stern für uns. Bereits im dritten Jahr in Folge scheiterten wir denkbar knapp daran diesen Pott endlich mit an den Hang zu nehmen.
Von unserer Erfolgstruppe die den Stadtpokal geholt hat, mussten wir dieses Mal leider auf Höcki und Hoppel verzichten, für die unser Längster, Simon, in die Bresche sprang, so daß wir mit einem Torwart und 8 Feldspielern optimale Voraussetzungen hatten.
Same procedure than every year - Wie jedes Jahr mussten die nahezu perfekt organisierten Gastgeber von den Sportfreunden Friedrichsdorf wieder kurzfristig einige Absagen verkraften, so daß die Teilnehmerzahl von 8 auf 5 Mannschaften zusammenschmolz. Um die Vielzahl an Essen und Getränken doch noch einigermaßen an den Mann zu bringen, wurde das Turnier ein wenig in die Länge gezogen, so daß zunächst jeder gegen jeden antrat und im Anschluß spielten die ersten 4 in 2 Halbfinalspielen die beiden Finalisten aus. Klingt kompliziert - war es teilweise auch 
In unserem ersten Spiel bekamen wir es mit den Gastgebern zu tun und zeichneten uns in der ersten Spielhälfte durch gnadenlose Effektivität aus, da von unseren ersten vier Schüssen drei im Tor landeten, so daß wir durch einen Kopfball von Wulle und zwei Schüssen ins lange Eck von Sasan und Heady eine scheinbar sichere 3:0-Führung rausschießen konnten. Dann wurden die Gastgeber wach und setzten uns mit einem Doppelpack noch mal unter Druck, den unser Hallenknipser Tobi allerdings sehenswert mit dem Tor zum 4:2 Endstand wieder senkte.
Das zweite Spiel endete mit einer empfindlichen 4:1- Niederlage, wo uns von spielstarken Neu-Anspachern unsere fehlende Laufbereitschaft im Defensivverhalten gnadenlos aufgezeigt wurde, auch wenn nach dem Anschlußtreffer zum 1:2 per indirektem Freistoß von Sasch noch mal kurzzeitig Hoffnung aufkeimte.
Nach einer kurzen "Krisensitzung" stellten wir unsere Fehler weitesgehend ein und besannen uns wieder auf unsere spielerische Stärke, die wir in den letzten beiden Gruppenspielen und dem Halbfinale dann auch zum tragen brachten.
Zunächst mussten die Wehrheimer unseren Formanstieg anerkennen und hatten bei unserem 5:1-Sieg nicht den Hauch einer Chance. Tobi nach schöner Kombination, Sasch, der nach gegnerischer Ecke wie Kugelblitz Ailton auf und davon zog und dem Torhüter keine Chance ließ, Simon, der einen langen Ball aus der eigenen Abwehr abgezockt  mit der Sohle ins Eck legte, erneut Tobi und Wulle, jeweils nach schöner Kombination, schossen in regelmäßigen Abständen in die Tore.
Auch die Teutonen aus Köppern mussten unsere Überlenheit beim nächsten 5:1 Sieg neidlos anerkennen, den Andi, Sasan, Tobi und Stepi (damit hatte jeder unserer Feldspieler getroffen) mit schön herausgespielten Toren, sowie Wulle mit einem Gewaltschuß in den Winkel sicherstellten.
Im Halbfinale ging es dann erneut gegen Wehrheim, die nach den Eindrücken der Vorrundenniederlage defensiver begannen, aber trotzdem ein 0:4 hinnehmen mussten, bei dem sich Tobi, Wulle, Andi und Sasan als treffsicher erwiesen.
Dejavu im Finale - wie schon vor zwei Jahren unterlagen wir einer Mannschaft die wir vorher in der Gruppenphase geschlagen hatten. Diesmal den Sportfreunden aus Friedrichsdorf, die den Spielverlauf vom Gruppenspiel auf den Kopf stellten und sich sehr effektiv zeigten und ihre ersten beiden Chancen zum 2:0 nutzen konnten und uns defensiv in Schach hielten, da wir nicht an die Leistungen aus den drei vorherigen Spielen anknüpfen konnten und etwas schläfrig wirkten, was auch am verletzungsbedingten Ausfall von Wulle gelegen haben könnte.
Künzellinhos Anschlußtreffer war dann der Wachmacher, dem unser Kapitän Heady den Ausgleich folgen ließ. Fortan hatten wir das Spiel im Griff und es schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein bis wir den Siegtreffer schießen. Doch aus dem nichts kamen die Gastgeber aus dem Gewühl zum Siegtreffer und wir leider nicht mehr zurück.
Das Tobi Vogeler sich im Anschluss an das Finale in einem Shoot-Out noch den Titel des Torschützenkönigs sichern konnte war da nur noch ein schwacher Trost.
Immerhin haben wir schon früh im Jahr 2018 ein Ziel für 2019 - nämlich endlich das Hallenturnier in Friedrichsdorf zu gewinnen!!!
Eingesetzte Spieler: Stieber, Marscheck, Weber, M.Wolf, Künzel, Aarabi, Stepina, S. Wolf, Vogeler
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20.01.2018  Hallenturnier der Stadt Karben - Stadtpokalsieger!!!
It´s coming home, it`s coming home - Stadtpokal is coming home.
Nachdem wir den Pott bereits in den Jahren 2010 - 2014 als erster Verein in der Geschichte fünfmal in Folge den Karbener Stadtpokal gewinnen konnten, fiel das Turnier im Jahr 2015 mangels teilnehmender Mannschaften ins Wasser. In den letzten beiden Jahren mussten wir den Pott dann jeweils den mit Spielern der 1.Mannschaft gespickten Petterweilern überlassen, ehe er dieses Jahr in souveräner Art und Weise wieder zurück an den Hang geholt wurde.
Schon im Auftaktmatch gegen die KSG 1920 Groß-Karben ließen wir unsere spielerische Klasse aufblitzen, scheiterten aber immer wieder am überragenden Torhüter des Turniers, der auf wie eine Krake Acht Arme zu haben schien. Irgendwann kam Künzellinho dann auf die Idee sich den Ball am Torhüter vorbeizulegen und ins leere Tor zu schieben, so daß der Hexer endlich überwunden war.
Ab dem zweiten Spiel gegen die FSG Burg-Gräfenrode, die als diesjähriger Ausrichter das Turnier einwandfrei organisiert haben, waren wir voll im Rhytmus und haben unsere spielerische Überlegenheit dann auch in Tore umgemnünzt. Tobi, der dieses Jahr erstmals am Turnier teilnahm und dementsprechend gebrannt hat und eindeutig bester Spieler des gesamten Turniers war, eröffnete den Torreigen per Doppelpack, wobei dem zweiten Tor eine One-Touch-Staffette aller Feldspieler (Höcki-Heady-Sasan-Tobi) vorausging. Mit dem 3:0 von Wulle war der Widerstand der Roggauer dann endgültig gebrochen, so daß in der Schlußsekunde noch das 4:0 durch eine pfiffige Grätsche von Höcki, der den Ball von der Seitenauslinie ins leere Tor beförderte, hinnehmen mussten.
Der sehr faire Verlauf dieses Turniers, an dem auch die beiden souveränen Schiedsrichter ihren Anteil hatten, zeigte sich dann im Spiel der Petterweiler gegen die KSG, als ein Spieler der Petterweiler, die sowieso ohne Ersatzmann angetreten sind und das Turnier durchgezogen haben - Hut ab dafür - , sich zu allem Übel noch verletzte und die dann mit 3 Feldspielern weiterspielen mussten. Ohne zu zögern nahm die KSG ebenfalls einen Spielr vom Feld, so daß 4-4 zu Ende gespielt wurde. Respekt für diese faire Aktion an die Groß-Kärber!!!
Wir wollten uns die KSG zum Vorbild nehmen und den Petterweilen ebenfalls anbieten einen Spieler draußen zu lassen, aber die hatten schon für Ersatz gesorgt, so daß es doch ein normales Hallenspiel wurde, das nach wenigen Sekunden seinen erwarteten Lauf zu nehmen schien, als Sasan uns mit 1:0 in Führung schoss. Durch eine Unachtsamkeit in unsere Abwehr kamen die Petterweiler nach eine langen Ball aber zum vielumjubelten Ausgleich. Gottseidank gelang Höcki postwendend die erneute Führung, die wir fortan durch Tobi, Wulle und erneut Tobi in regelmäßigen Abständen zum 5-1 Endstand ausbauten.
Dann kam es zum vorher schon erwarteten Showdown gegen unsere Winter-Trainingspartner aus Rendel, bei dem uns bereits ein Unentschieden zum Turniersieg gereicht hätte. Au dieses riskante Spiel wollten wir uns allerdings nicht einlassen und gaben von Anfang an Vollgas. Mit einer willensstarken Energieleistung brachte Tobi uns schnell in Führung, die unser etatmäßiger Torjäger Hoppel bereits nach 4 Minuten ausbaute und somit den Widerstand der Rendeler endgültig brach. Als Wulle 5 Minuten vor Schluß auf 3:0 umschaltete war sich auch der letzte von uns sicher, das wir den 6. Stadtpokalsieg (mit Heady, Wulle, Höcki und Sasan waren immerhin 4 Spieler an allen Titeln beteiligt) für uns verbuchen konnten. Den Rendelern gelang kurz vor Schluß noch Ergebniskosmetik, ehe der Abpfiff erfolgte und wir mit unseren zahlreichen Anhängern feiern konnten.
Fortan heißt es jetzt 1 Jahr lang Stadtpokal on Tour (den Anfang dazu machten wir noch am selben Abend beim Maskenball der Kloppenheimer Feuerwehr) und wir werden ihn an einige Orte mitwandern lassen - ist ja schließlich ein Wanderpokal.
Folgende Spieler kamen zum Einsatz: Stieber, Marscheck, Weber, Höck, M.Wolf, Aarabi, Künzel, Vogeler, Haas, Stepina

 

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